Damit Kinder besser ankommen

Vor eineinhalb Jahren haben sich Kindertagesstätten und Grundschulen in Friedenau auf den Weg gemacht, um ihre Zusammenarbeit zu verbessern. Als Teil des Bildungsnetzwerkes sollte der Übergang eines Kindes von der Kita in die Grundschule am Standort der Peter-Paul-Rubens-Grundschule in Friedenau besser gestaltet werden.
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Antrittsbesuch beim Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Auf Einladung der Geschäftsführung des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. stattete der neue Jugendstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck, dem Jugend- und Sozialhilfeträger einen Antrittsbesuch ab. Die Geschäftsführer des Vereins, Georg Zinner und Bianca Thiede und die Geschäftsführerin der Pflegerischen Dienste, Franziska Lichtenstein begrüßten den Stadtrat im Nachbarschaftshaus Friedenau in der Holsteinischen Straße 30 zu einem Kennen lernen und ersten Meinungsaustausch.
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Kooperationsvereinbarung zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern

Am Donnerstag, dem 26. Januar 2012, wurde im Goldenen Saal des Rathauses Schöneberg die „Kooperationsvereinbarung zum Schutz von Kindern suchtkranker Eltern vor der Gefährdung des Kindeswohls“ zwischen dem Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg und den bezirklichen Trägern der Suchthilfe unterzeichnet.
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Jugendhilfeausschuss konstituierte sich

In seiner ersten Sitzung am 25. Januar 2012 hat sich der neue Jugendhilfeausschuss Tempelhof-Schöneberg konstituiert. Zur Vorsitzenden wurde Marijke Höppner (SPD) gewählt, stellvertretender Vorsitzender: Marius Feldkamp (B90/Grüne), Schriftführer: Manuel Schubert (CDU), Weitere Mitglieder des Ausschusses: Bezirksverordnete:, Britta Schmidt (CDU), Harald Sielaff (CDU), Stefan Böltes (SPD), Melanie Kühnemann (SPD), Martina Zander-Rade (B90/Grüne), Jakob Pfender (Piraten), Bürgerdeputierte: Detlef Buschmeier, Joachim Fiebelkorn, Arne Süberkrüb, Thomas-Martin Weber, Katrin Wegner, Renate Wilkening.

Veranstaltungshinweise

Region Schöneberg Nord

Kiezsprechstunde

Jeden ersten Montag im Monat von 10:00 bis 11:30 Uhr sowie jeden dritten Mittwoch im Monat von 16:00 bis 17:30 Uhr ist das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg, Region Schö-neberg Nord, zu Gast in der Kiezoase Schöneberg. Mitarbeiterinnen des Regionalen Sozi-aldienstes freuen sich auf Fragen und Themen rund um die Familie.

Unter dem Motto „Bei Ihnen um die Ecke“ werden im Familientreffpunkt in der Barbarossastraße 65 z.B. Fragen zur Kita-Anmeldung beantwortet, in Erziehungsfragen Tipps und Anregungen vermittelt oder Orientierungshilfe im Ämter- und Angebotsdschungel gegeben.

Ein Ziel der Kiezsprechstunde ist es, möglichst frühzeitig mit jungen Familien ins Gespräch zu kommen, aber auch das Jugendamt als kompetenten Ansprechpartner und Berater für unterschiedliche Fragen und Themenkomplexe bekannt zu machen. Darüber hinaus sind auch pädagogische Fachkräfte in der Region Schöneberg Nord herzlich eingeladen mit Fragen an das Jugendamt schnell und „Bei Ihnen um die Ecke“ eine Ansprechpartnerin zu treffen.

Die Kiezsprechstunde ist im November 2011 gestartet und erfreut sich bislang eines regen Zuspruches.

Fragestunde mit der Polizeioberkommissarin
Für 2012 sind weitere Gesprächstermine in der Mädcheneinrichtung geplant. Die Fragestunden finden immer mittwochs von 16:30 bis 18:00 Uhr statt. Gestartet wurde am 11.Januar 2012, gefolgt von dem 14.März, dem 18.April und dem 9.Mai 2012.

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Mitteilungen des Jugendamtes

A. Jugendamt gesamt
Im Rahmen der Haushaltsplanaufstellung sind die Ausgaben für den Jugendbereich titel-scharf zu benennen. Der Großteil der Vorgaben ist durch Mindestveranschlagungen festgelegt, so dass nur wenige Spielräume zur Gestaltung bestehen. Trotz kameraler Einsparungen in der Jugendhilfe im Jahr 2011 ist es zu Budgeverlusten gekommen, die sich in einer geringeren Zuweisung als benötigt ausdrücken. Insbesondere die Ausgaben im Bereich der Hilfen zur Erziehung, die aus individuellen Rechtsansprüchen herrühren, haben hier zu den Verlusten geführt. Der Ausgleich dieses Budgetdefizites wird nur über Reduzierungen im Bereich der Leistungen möglich sein, die nicht aufgrund subjektiver Rechtsansprüche erfüllt werden müssen. Hiervon werden die Maßnahmen der Jugend-arbeit, der Jugendsozialarbeit und der Familienförderung betroffen sein. Weiterhin wer-den Einschnitte bei den Honoraren in diesem Bereich unvermeidlich sein.

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Medienpoint wiedereröffnet

Am 16. Januar 2012 wurde der beliebte Medienpoint in der Tempelhofer Werderstraße 13 wiedereröffnet. Gestärkt kamen die Mitarbeiter aus dem Weihnachtsurlaub zurück. Stadtrat Oliver Schworck, der sich im letzten Jahr für den Erhalt des Mendienpoints eingesetzt hatte, freut sich über die Verlängerung der JOB-Center-Maßnahme für ein weiteres Jahr. Ein Wermutstropfen ist allerdings, dass die Beschäftigten nur für ein halbes Jahr einen neuen Vertrag bekommen haben. Und da ein Medienpoint ohne Bücher, CDs, Kassetten und DVDs nackt dastehen würde, rief Oliver Schworck in seinem Bekanntenkreis dazu auf, am 19. Januar 2012 mit ihm den Medienpoint zu besuchen und gelesene Bücher und gehörte Tonträger, die nicht mehr benötigt werden, vorbeizubringen. Seiner Bitte wurde entsprochen und so schleppten Wolfgang Spranger vom Volkspark Lichtenrade, Monika Waldt vom Rotari-Club und Lothar Duclos kistenweise Material in den kleinen Laden. Henning Hamann und seine Mitstreiter räumten die Kisten sofort aus und sortierten sie in die Regale. Der Medienpoint ist jetzt wieder von Montag bis Freitag zwischen 9 und 18 Uhr geöffnet. Alle Medien können hier kostenlos ausgeliehen oder auch mitgenommen werden. Bedarf an neuem Material besteht natürlich immer. Also: kein gelesenes Buch wegwerfen, sondern vorbeibringen. Telefonisch ist der Medienpoint unter 788 931 94 erreichbar.

Anlaufstelle für ehemalige Heimkinder eröffnet

Am 19. Januar 2012 wurde im Gebäude des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. in der Holsteinischen Straße 30, die Berliner Anlauf- und Beratungsstelle für ehemalige Heimkinder eröffnet. Der Tempelhof-Schöneberger Jugendstadtrat Oliver Schworck empfing am Eingang die Senatorin für Bildung, Jugend und Wissenschaft, Sandra Scheeres. Der Geschäftsführer des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V., Georg Zinner, begrüßte neben Senatorin Scheeres und Jugendstaatssekretärin Sigrid Klebba die zahlreich erschienenen Gäste im großen Saal des Hauses, darunter betroffene ehemalige Heimkinder, Kommunalpolitiker aus verschiedenen Bezirken und Vertreter-innen und Vertreter von Jugendhilfeverbänden.  Die Beratungsstelle ist ab dem 23. Januar 2012 unter der Telefonnummer 85 99 51 66 (Fax -67) erreichbar. Die Ansprechpartner sind Daniela Gerstner, Stefan Henn und Manuel Koesters. Die Anlaufstelle bietet Beratung für ehemalige Heimkinder mit Wohnsitz in Berlin, die in der Vergangenheit in Obhut von Kinderheimen und Einrichtungen der Fürsorgeerziehung Opfer von Gewalt und Missbrauch waren. Getragen wird die Anlaufstelle von der gemeinnützigen Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit (GskA).

Wenn große Kinderaugen glänzen

Die traditionelle Weihnachtsfeier für bedürftige Kinder am 20. Dezember im Gemeinschaftshaus Lichtenrade war wieder ein voller Erfolg. Auf Einladung von Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler haben 132 Kinder eine wunderschöne Weihnachtsfeier mit großer Bescherung erleben können. Das weihnachtliche Rahmenprogramm wurde vom „Sonari-Chor“, einer Blechbläsergruppe und einer Ballettschule gestaltet. Beim Krippenspiel haben die Kinder aktiv mitgewirkt, sodass weit mehr als „drei Heilige Könige“ bei der Weihnachtsgeschichte auf der Bühne mitspielten.

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Stolze Gürtelträger

Bereits seit über zehn Jahren führen die Judolehrer und -trainer Matthias Siebert und Nils Feyerabend an Lichtenrader und Mariendorfer Grundschulen erfolgreich ihre Selbstbehauptungs- und Selbsterfahrungskurse für Jungen und Mädchen „JuDo“ durch. Nun gibt es eine Erfolgsmeldung aus der Rudolf-Hildebrand-Grundschule. Hier werden bereits seit Jahren im Rahmen der Kooperation Jugendhilfe-Schule für Kinder der dritten und vierten Klassen einjährige Gewaltpräventions-Kurse, teilfinanziert durch die Jugendförderung Mariendorf, durchgeführt. Ziel des Kurses ist die Sensibilisierung der Sinne in der körperlichen Auseinandersetzung, die Vermittlung von Achtung und Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit des eigenen und fremden Körpers, sowie das Lernen eines gewaltfreien Miteinanders. Das geregelte Kräftemessen soll versteckt gewalttätiges Handeln überflüssiger machen, sowie die Freude am kultivierten Kämpfen zeigen und Selbstbehauptung durch Selbstvertrauen fördern. Zudem werden im Laufe des Schuljahres die Grundzüge der Sportart Judo vermittelt. Nun haben die zwölf Mädchen und Jungen, nach knapp fünf Monaten Training, ihr erstes Zwischenziel erreicht und die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel erfolgreich bestanden. Sie demonstrierten im Beisein vieler Eltern, Geschwister und Freunde ihr bisher erlerntes Ju-do-Wissen und -Können, so u. a. erste Falltechniken, zwei Würfe (O-goshi und O-soto-otosshi) und Haltegriffe (Kesa-gatane und Yoko-shiho-gatame) und konnten im Anschluss stolz ihre Gürtel in Empfang nehmen. Im neuen Jahr wollen sie dann weiter für das große Ziel, der Teilnahme an einem Judo-Anfängerturnier, üben. Herzlichen Glückwunsch. Hans-Ulrich Schulz, Jugendförderung Mariendorf