Super spannend bis zum letzten Spiel

Die Aktion „Junger Fußball in Berlin, keine Drogen, keine Gewalt“ des Tannenhofs, unterstützt durch „Toleranz  fördern, Kompetenz stärken“ führte am Samstag, dem 27. August 2011, im Jugendfreizeitheim Bungalow, Mariendorfer Damm 117-121, den Fairplay Aktionstag 2011 für Mariendorf und Umgebung durch.

10.000 Euro Spende für Kita Kaengoo

Der Allianz Kinderhilfsfonds Berlin/Leipzig e.V. hat dem Träger der KAENGOO-KiTa Ma-rienfelde 10.000 Euro zur Verfügung gestellt. Dieses Geld sollte verwendet werden, um den über 600 qm großen Außenbereich der Marienfelder KiTa mit zu gestalten. In Ab-stimmung mit dem Spender wurden für das Geld bereits im Frühjahr eine große Schaukel-kombination, eine Rutsche und eine Kleinkinderschaukel gekauft sowie eine große Terras-se gebaut.

Streetsoccer für Fairplay und gegen Drogen in Mariendorf

Die Aktion „Junger Fußball in Berlin, keine Drogen, keine Gewalt“ des Tannenhofs, unterstützt durch „Toleranz  fördern, Kompetenz stärken“ führt am Samstag, dem 27. August 2011, im Jugendfreizeitheim Bungalow, Mariendorfer Damm 117-121, den Fairplay Aktionstag 2011 für Mariendorf und Umgebung durch.

Wie leben Sie als Familie in Tempelhof-Schöneberg?

Mit dieser Frage lädt der Berliner Familienbeirat in Zusammenarbeit mit dem Jugendamt Familien aus dem Bezirk zum Familienforum ein. Ziel ist es, von Familien zu erfahren, wie sie im Bezirk leben, was ihnen gut gefällt und in welchen Bereichen sie konkrete Verbesserungsvorschläge haben. Die Ergebnisse werden dokumentiert und als Empfehlung an Politik und Verwaltung übergeben.

Angebote für Kinder in Lichtenrade

Angebote der Kinderetage im Kinder- und Jugendclub Barnetstraße ab August 2011

Jonglieren, Diabolo, fliegende Teller: Neu und nur im August könnt ihr bei Sarah lernen, wie es geht! Montag und Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr

„Tolle Knolle“: Kinderkochkurs rund um die Kartoffel ab 22.08.11 immer montags  von 16.00 bis 18.30 Uhr.

 Filzenvon Funny Filzies bis zur kleinen Tasche, Ausprobieren verschiedener Filztechniken (Nass-, Trocken- und Nunofilzen) ab 24.08.11. Mittwoch von 15.00 bis 18.00 Uhr

 Kindertanzen – für Mädchen und Jungen ab 8 Jahren von Hip Hop bis Classic  unter der Leitung von Fr. Kaiser – Freitag von 16.00 bis 17.30 Uhr

 Töpfern für Kinder ab 6 Jahren – Dienstag und Donnerstag von 15.00 bis 18.00 Uhr

alle Angebote finden statt in der Kinderetage des Kinder- und Jugendclub Barnetstraße Barnetstraße 11 in 12305 Berlin Lichtenrade  Tel.: 90277- 8290

80 Jahre Mariendorfer Hockey-Club

Der Mariendorfer Hockey-Club hat seit der Gründung am 4. August 1931 seine sportliche Heimat im Volkspark Mariendorf, wo seit 1999 auch ein Kunstrasenplatz zur Verfügung steht.

Bis 1933 konnte der in gelb-schwarz spielende Mariendorfer Hockey-Club neben den Her-ren auch eine Damenmannschaft sowie ein Mädchen- und ein Knabenteam aufstellen. Bis zum Zweiten Weltkrieg stieg die Anzahl der gemeldeten Mannschaften auf neun. Nach dem Krieg stellten drei Berliner Meisterschaften bei den Herren 1970, 1971 auf dem Feld sowie 1973 in der Halle einen ersten Höhepunkt dar. Nach einer Durststrecke folgte der Gewinn der Berliner Meisterschaft der 1. Herren 1988 und 1990. Nach der Wiedervereini-gung gewann der MHC 1991 die erstmals ausgespielte Ostdeutsche Meisterschaft. 1993 folgte nach erneuter Ostdeutscher Meisterschaft der Aufstieg in die 2. Bundesliga-Feld.

Diese Erfolge erreichte der Verein aber nicht auf dem Naturrasenplatz im Volkspark, wo nur noch untere Mannschaften spielten, sondern auf dem 1982 erstellten Kunstrasen an der Markgrafenstraße. Durch die Errichtung eines Clubheimes 1996 und die Fertigstellung des Kunstrasenplatzes im Volkspark ist der MHC an alter Stätte nun wiedervereint. Sport-lich ging es in den letzten Jahren für die Herren besonders in der Halle bergauf. 2003 stieg das Team in die 2. Bundesliga auf, ein Jahr später sogar in die Bundesliga. Seitdem pen-delt der MHC zwischen 1. und 2. Liga, in der Saison 07/08 spielte er in der 2. Bundesliga. Nach dem Abstieg in der Hallensaison 2008/09 in die Regionalliga konnte am 7. März 2010 der Ostdeutsche Meistertitel und der gleichzeitige direkte Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga gefeiert werden. Am gleichen Tag feierte auch die Damenmannschaft des Vereins den ostdeutschen Meistertitel und den damit verbundenen Aufstieg in die erste Bundesliga.

Auf dem Feld spielt die 1. Herren-Mannschaft in der Regionalliga Ost, ebenso wie die Da-men, denen 2009 der direkte Wiederaufstieg aus der Oberliga gelang. (Quelle: wikipedia)

Am 13. August, neun Tage nach dem eigentlichen Gründungstag, feierte der Verein mit seinen Mitgliedern und Freunden auf dem Platz im Volkspark Mariendorf ein großes Fest. Es war der erste Tag nach einer langen Schlechtwetterperiode, an dem die Sonne immer wieder auf den Platz schien und es sommerlich warm war.

Der Vorsitzende des Vereins, Harald Pirsch, begrüßte als Ehrengast die Sportstadträtin des Bezirks, Angelika Schöttler. Sie gratulierte dem Verein zu seinem Jubiläum und ver-sprach, ihn bei seinen Vorhaben auch weiterhin zu unterstützen. Nachdem es der Verein aus Spendengeldern geschafft hatte, fast genau vor einem Jahr, eine Trainingsbeleuch-tung zu installieren, die es ermöglicht, den Platz auch abends zu nutzen, steht nun der Neubau eines Vereinsheimes an. Neben den sportlichen Aktivitäten hat der Verein also noch eine Menge anderer Aufgaben zu bewältigen. Viel Erfolg.

Bilanzpressekonferenz von Bezirksstadträtin Angelika Schöttler

Wenige Wochen vor dem Ende der Legislaturperiode lud die Bezirksstadträtin für Familie, Jugend, Sport und Quartiersmanagement, Angelika Schöttler, Medienvertreter in das Quartiersbüro in der Pallasstraße zu einer Bilanzpressekonferenz ein. Sie gliederte ihren Vortrag in drei Hauptbereiche: Quartiersmanagement, Familien, Kinder und Jugendliche sowie Sport.

Das Quartiersmanagement

Im Bezirk Tempelhof-Schöneberg gibt es ein Quartiersmanagementgebiet mit dem Namen Bülowstraße/Wohnen am Kleistpark.

Zahlen und Fakten zum Quartiersmanagementgebiet:

Gefördert seit: 1999
Fläche: 80,40 ha
Einwohner: 17.407
Ausländeranteil: 40,3 %
Bewohner mit Migrationshintergrund: 65,2 %

Pallasseum – eine erfolgreiche und beispielhafte Entwicklung durch Quartiersmanagement

Im Schöneberger Norden leben rund 17.000 Menschen, davon wohnt jeder Zehnte in der Großwohnanlage “Pallasseum”.

Sowohl das Quartiersmanagement als auch die Eigentümergesellschaft haben auch in den vergangenen fünf Jahren viel Energie und Geld investiert, um bauliche Veränderungen umzusetzen, die Beteiligung der Bewohnerschaft zu aktivieren und viele soziokulturelle Projekte in der Wohnanlage und in ihrem Umfeld durchzuführen.

Dazu gehörten unter anderem:

– Stärkung von Angeboten im Umfeld (z.B. Café Palladin, Interkulturelle Bibliothek, Interkulturelle Gärten PallasPark)
– Soziokulturelle Projekte im Bereich Bildung (z.B. Lernlust)
– Imageprojekte mit gemeinwesenstärkendem Charakter (z.B. Schöne Aussichten, Von Innen nach Außen)

Dadurch hat sich die Lage im Haus grundlegend geändert. Die jahrelange engagierte Arbeit des Team QM und der bezirklichen Koordinatorin des QM trägt deutliche Früchte. Dies konnte insbesondere durch die enge und gute Zusammenarbeit mit der Eigentümergesellschaft und den Bewohner/innen gelingen.

Die Lage hat sich sehr zum Positiven verändert. Heute wohnen die Menschen gerne im Pallasseum. Familien ziehen wieder zu und leben neben Bewohnerinnen der ersten Stun-de. Das Pallasseum hat heute den Charakter eines Dorfes mit vielen Kindern. Die Arbeit trägt also bereits Früchte.

Bürgerbeteiligung und –aktivierung als wichtige Kernaufgabe

In meiner Amtszeit wurde die Bürgerbeteiligung und –aktivierung als Schlüssel für eine erfolgreiche Stadtteilarbeit intensiviert.

Die Bewohner und Bewohnerinnen standen von Anfang an im Mittelpunkt der Arbeit des Quartiersmanagements und unser Ziel war es immer, die hier lebenden Menschen zu erreichen, zu locken, zu aktivieren, zu motivieren, zu beteiligen und in unsere Arbeit mit einzubeziehen. Das ist uns mit vielen Angeboten und Projekten gelungen.

Ein Hauptanliegen war es auch, über Bildung und Elternaktivierung den Stadtteil lebenswert zu machen und die Menschen in diesem Quartier zu halten.

Bildung als Schlüssel für Integration und als Zukunftschance

Der Bereich Bildung ist ein gutes Beispiel, an dem die Entwicklung der Arbeit des Quartiersmanagement in den letzten fünf Jahren nachvollzogen werden kann.

Hier hat sich über die Jahre ein Grundgerüst an strategischen Ansätzen, Partnerschaften und kiez- und stadtteilbezogenen Netzen entwickelt, auf deren Grundlage mein Dezernat gemeinsam mit anderen Ressorts eine gute und fundierte Stadtteilarbeit leisten kann.

Spätestens seit 2008 sprechen wir im Schöneberger Norden von einer stadtteilumspanenden „Bildungsoffensive“ oder einem „System Bildung“. Seit Ende 2008 haben wir ein „Bildungsnetzwerk Schöneberg Nord“, das die Regionalleitung meines Jugendamtes auf den Grundlagen langjähriger erfolgreicher QM-Arbeit initiiert hat, kontinuierlich betreibt und weiterentwickelt, und das sich in Zukunft auf den gesamten Sozialraum ausdehnen soll. Hier wird für den Bezirk Pionierarbeit geleistet.

Wir fördern mit Hilfe des Quartiersmanagements ein System von größeren Bildungsprojekten, die an strategischen Punkten entlang des Bildungsweges unserer jungen Menschen von der Familie über die Kitas, Schulen bis hin zum Übergang in die Ausbildung ansetzen.

Wir wollen damit erreichen, dass sich eine abwechslungsreiche Bildungslandschaft entwickeln kann und dass die Hürden zwischen den einzelnen Bildungsschritten abgebaut werden. Und wir sehen die Eltern als wichtige Bildungspartner, die wir stärken, informieren und qualifizieren wollen, damit sie mithelfen können, die Bildungschancen ihrer Kinder zu erhöhen.

Konkret fördern wir Projekte wie die

Bildungsbotschafter

In diesem Projekt werden Eltern aus dem Quartier, die vor allem über die Grundschulen gefunden werden, zu Bildungsbotschaftern qualifiziert und als solche eingesetzt. Sie sollen vor allem an den Schulen und in ihrem persönlichen Umfeld andere Eltern für das Thema Bildung interessieren und ihnen wichtige Tipps geben, wie Bildung in Deutschland funktioniert, was ihnen der Stadtteil an interessanten Lernorten bietet und wie sie ihre Kinder beim Lernen unterstützen können.

Hauptsache Schule und Lernlust

Diese beiden Projekte fördern sehr viele Kinder aus unserem Quartier am Übergang von der Grundschule in die Sekundarschule. Hier geht es vor allem darum, Kinder zu fördern, die zwar das Potenzial haben, erfolgreich zu sein, die aber in ihrem Umfeld zu wenig gefördert werden und deshalb Gefahr laufen, auf ihrem Bildungsweg stecken zu bleiben. Deshalb wenden sich diese Projekte auch direkt an die Eltern, um deren Möglichkeiten zur Förderung ihrer Kinder zu verbessern.

Das Projekt Lernlust arbeitet dabei nach dem Peerhelper-Prinzip. Das heißt, erfolgreiche Jugendliche unterstützen Kinder beim lernen. Ich habe im vergangenen Jahr beim Präventionsrat sieben junge Leute aus diesem Projekt für ihre vorbildliche ehrenamtliche Arbeit im Pallasseum ausgezeichnet. Sie unterstützen als Peerhelper im Projekt Lernlust mehr als 30 Kinder und Jugendliche beim Lernen. Die fünf jungen Frauen und zwei jungen Männer türkischer Herkunft studieren Luft- und Raumfahrttechnik, Soziologie, Lehramt oder Wirtschaftswissenschaften oder machten zu dem Zeitpunkt gerade Abitur.

Andere strategische Bildungsprojekte sind zum Beispiel der „Lange Tag der Bildung“ und das „Frühstarterprojekt“ an Kitas. Auch diese beiden Projekte richten sich primär an Eltern, deren Kompetenz zum Wohle der Kinder gestärkt werden soll.

Abschließend will ich noch darauf hinweisen, dass Quartiersmanagement natürlich nur so stark ist, wie seine Partner im Quartier. Mit Partnern meine ich uns als Bezirksamt und diejenigen, die vor Ort für uns arbeiten. Ich meine aber auch die freien Träger mit ihren Einrichtungen und Angeboten und nicht zuletzt die Bewohnerinnen und Bewohner, die sich aktiv für die Zukunft ihres Stadtteils einsetzen, sich engagieren und damit vieles vo-ranbringen.

Das Jugendamt

Zahlen und Fakten:

Bevölkerungsdaten Stand 31.12.2010
Regionen Einwohner
gesamt Einwohner
unter 18 Jahre Anteil Ausländer an der Altergruppe unter 18 Jahre
Schöneberg-N 48.443 6.693 16,93%
Schöneberg-S 48.345 6.470 12,23%
Friedenau 44.790 7.211 8,02%
Tempelhof 58.718 8.445 10,20%
Mariendorf 49.630 6.549 8,63%
Marienfelde 29.902 4.648 7,10%
Lichtenrade 49.417 7.783 3,67%
Tmph-Schbg. 329.245 47.799 9,51%
Berlin 3.369.672 490.162 10,37%

Mein Hauptaugenmerk lag darauf, übergreifendes Denken und Handeln zu fördern und zukunftsfähige Strukturen zu schaffen, die finanziell und fachlich möglichst viele Synergieeffekte enthalten.

Sozialraumorientierung in der Jugendhilfe

Seit 2002 ist der Bezirk Tempelhof-Schöneberg der Vorzeigebezirk und der Motor in Berlin in der Umsetzung der Sozialraumorientierung. Heute ist die Sozialraumorientierung in jedem Bezirk eingeführt. Sozialraumorientierung bedeutet, dass die Verwaltungsstrukturen und die fachliche Arbeit nicht getrennt nach Aufgabengebieten erfolgen, sondern sich die Strukturen und die fachliche Zusammenarbeit an den Regionen im Bezirk ausrichten müssen. Deshalb kann auf übergreifende Bedarfe auch übergreifend reagiert werden. Die Institutionen kennen sich und arbeiten vernetzt, d.h. miteinander und nicht gegeneinander oder parallel und das trägerübergreifend. In den letzten Jahren ist dadurch ein sehr tragfähiges Miteinander entstanden. Dieses erstreckt sich aber nicht nur auf die Institutionen der Jugendhilfe. Schon sehr schnell wurden die Schulen, die Polizei, Gewerbetreibende und die Bereiche Gesundheit und Kultur angesprochen, um im Netzwerk integriert zu werden.

Bildungsverbünde in jeder Region im Bezirk

Ein konkretes Ergebnis der Denkweise der Sozialraumorientierung und der engen Zusammenarbeit mit den Schulen ist unser Bestreben, flächendeckend im Bezirk alle Schulen und möglichst viele Kitas in Bildungsverbünden zu verbinden. Ziel von Bildungsverbünden ist es, dass Kinder und deren Familien Unterstützung finden beim Auswählen der Bildungsinstitutionen sei es Kita, Grundschule oder Oberschule (später auch Ausbildung oder Studium) und beim Übergang zwischen den Institutionen. Dies bedeutet im Einzelnen z.B.: Kitagruppen besuchen gemeinsam die nahe liegende Grundschule, Grundschullehrer(innen) und Erzieher(innen) der Kitas machen gemeinsame Projekte für die „Übergangskinder“, Grund- und Oberschulen sind im jeweiligen Quartier bekannt und werben für sich. Der Ruf der Schule soll sich ggf. verbessern. Die entstandenen Bildungsverbünde sind sehr unterschiedlich jeweils auf die Situationen vor Ort zugeschnitten.

Ein plakatives Beispiel für ein Projekt innerhalb eines Bildungsverbundes ist der Dichterwettbewerb in Marienfelde, in dem viele hunderte Kinder und Jugendliche Gedichte über sich oder das Umfeld geschrieben haben bzw. die Kleinen Bilder gemalt haben. Beim gegenseitigen Vorstellen konnte man sich kennen lernen. Die Schulen und Kitas konnten im Kiez bekannter werden und ihr jeweiliges Image stärken. Die Zusammenarbeit wurde dadurch sehr stark intensiviert.

Erhalt aller Standorte der Jugendarbeit

Jugendarbeit ist Grundversorgung an Treffpunkten und Prävention (z.B. zur Vermeidung späterer Hilfen zur Erziehung).

Mir war und ist dabei wichtig, die vorhandenen Standorte zu erhalten und die Angebote kontinuierlich an die sich verändernden Bedarfe anzupassen. Dies ist in Tempelhof-Schöneberg gelungen! Dazu beigetragen hat auch der stetige Übertragungsprozess auf freie Träger. Zurzeit sind von den insgesamt 31 Einrichtungen acht in bezirklicher und 23 in freier Trägerschaft.

Erhalt der Übernachtungsstätten im Bezirk

Die Übernachtungsstätten des Bezirks wurden als solche erhalten. Schwanenwerder, Sandwerder und Teuffelssee wurden nicht geschlossen und verkauft wie in anderen Be-zirken, die so auf den Spardruck reagiert haben. In Tempelhof-Schönberg wurden die Übernachtungsstätten an freie Träger zur Nutzung übertragen. D.h. sie stehen weiterhin Kinder/Jugend-Gruppen, Kitagruppen und Schulklassen zur Verfügung. Tempelhof-Schöneberger Gruppen bekommen ermäßigte Preise.

Ausbau der Plätze in der Kindertagesbetreuung

Zahlen und Fakten:

2006 2010
Plätze in freier Trägerschaft 7.361 8.882
Plätze im Eigenbetrieb 1.982 2.082
Plätze in der Kindertagespflege 734 704
Insgesamt 10.077 11.668

Eine frühe und gezielte Förderung von Kindern im Vorschulalter gilt als Schlüssel zu besseren Bildungschancen. Sie legt damit den Grundstein für die spätere Entwicklung der Kinder. Kindertagesstätten kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Die Geburtenzahlen sind im Bezirk in den letzten Jahren gestiegen. Sowohl dieser Geburtenzuwachs als auch ein Zuzug von Familien und eine gesunkene Abwanderung machen deutlich, dass Tempelhof-Schöneberg für Familien ein attraktiver Bezirk ist.

In Tempelhof-Schöneberg gibt es derzeit ausreichend Kitaplätze. In den letzten fünf Jahren kamen ca. 1.600 Plätze hinzu. Besonders hervorzuheben ist die hohe Anzahl an Tagespflegepersonen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg, die einen positiven Effekt auf das Gesamtangebot an Kindertagesbetreuungsplätzen hat.

Neben der Bereitstellung einer ausreichenden Anzahl an Betreuungsplätzen ist auch eine qualitativ gute Betreuung der Kinder wichtig.

In Tempelhof-Schöneberg wird diese Betreuungsqualität unter anderem durch das vielfältige Fortbildungsangebot des Tempelhofer Forums (www.tempelhoferforum.de) sicherge-stellt. Die Berlinweit in dieser Form einzigartige Einrichtung bietet Fortbildungen für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Kindertagesbetreuungseinrichtungen an.

Zudem unterstützt das Jugendamt den Aufbau besserer Vernetzungstrukturen in der Kindertagesbetreuung. Durch Kooperationen mit Musikschulen, Sportvereinen und Grundschulen im direkten Umfeld der Kitas werden damit Hürden zwischen den Bildungseinrichtungen abgebaut und die Betreuungsqualität gesteigert.

Quartiersentwicklung in der Waldsassener Straße

2008 und 2009 hat der Bezirk Tempelhof-Schöneberg am Modellprojekt „Demographischer Wandel“ teilgenommen und in allen Fachbereichen Projekte durchgeführt, die auf die anstehenden Veränderungen reagieren und Strukturen verändern sollten. Es war sehr schnell klar, dass hier sowohl Anpassung der Strukturen an die Bedarfe älterer Menschen als auch der Erhalt der Familienfreundlichkeit gemeint ist. Denn eine gute Mischung in der Bevölkerung ist wichtig für den Bezirk.

So entstand durch meine Initiative das Projekt Quartiersentwicklung Waldsassener Straße. Die Idee stammt aus dem Quartiersmanagement und arbeitet mit ähnlichen Strukturen. Deshalb wurde von Anfang an das Projekt zusätzlich auch von der Senatsstadtentwicklungsverwaltung gefördert. Nach dem Auslaufen des Modellprojektes hat der Bezirk das Projekt aus eigenen Mitteln weiterbetrieben (das Projekt wird nur noch in geringem Umfang durch SenStadt gefördert).

Die Idee ist, durch ein Vorortbüro und zwei halbe Stellen die im Kiez vorhandenen Kräfte zu mobilisieren und die vorhandenen Initiativen/Projekte/Angebote für alle bekannt und nutzbar zu machen. Heute ist dies ein sehr lebendiger Kiez in dem sich viele Menschen kennen und der mit wenig Mitteln von außen viel Lebensqualität gewonnen hat. Nicht zu-letzt konnten die Wohnungsbaugesellschaften, allen voran die DeGeWo, gewonnen wer-den, sich aktiv in diesem Kiez zu engagieren. Viele Ideen sind schon umgesetzt, aber es entstehen ständig neue. Sichtbar wird dies bei den Festen, auf den sanierten Spielplätzen und der insgesamt besseren Stimmung.

Das Sportamt

Zahlen und Fakten:

Sportvereine etwa 80 im Bezirkssportbund organisier-te Vereine mit etwa 30.000 Mitgliedern
Betriebs- und Freizeitsportgruppen etwa 40 Betriebs- und Freizeitsportgruppen mit etwa 10.000 Mitgliedern
Sportanlagen im Bezirk 15 vom Sportamt verwaltete Sportanlagen und 69 Schulsportanlagen

Kontinuierliche Sanierung und Verbesserung der Sportstätten

Wichtiger Bestandteil meiner Arbeit war die kontinuierliche Sanierung und Verbesserung der Sportstätten, die teilweise sehr marode sind bzw. waren.

Beispiele:

• alle Schotterplätze im Bezirk wurden durch Kunstrasenplätze ersetzt,
• die Kunstrasenplätze werden kontinuierlich erneuert,
• die Sporthalle Bosestraße bekommt eine deutlich verbesserte Raumaufteilung und Komplettsanierung,
• der nicht mehr sanierungsfähige Kabinentrakt in der Halker Zeile wird jetzt endlich ab 2012 in der Investitionsplanung berücksichtigt,
• der marode Kabinentrakt an der Dorfkirche in Mariendorf wird in zwei Jahresraten 2012/2013 saniert

Neubau von zwei Sportstätten

Neubau von zwei Sportstätten (als Ersatz einer Sportstätte, die 2003 verkauft wurde.):

Am Matthäifriedhofsweg entsteht eine ungedeckte Sportanlage, d.h. ein Groß- und ein Kleinspielfeld für Fußball, dazu ein Kabinentrakt und ein Jugendraum für Besprechungen.

Am Baußnernweg entsteht eine wettkampfgerechte Ballspielhalle.

Seit 2003 laufen die Planungen, die immer wieder durch unterschiedliche politische Kräfte versucht wurden zu verhindern. Einzig die SPD hat durchgängig an den Neubauplänen festgehalten und diese unterstützt.

Jetzt wird gebaut! Der Matthäifriedhofsweg wird voraussichtlich Ende 2011, der Baußnernweg ca. im April 2012 fertig.