Mariendorfer Jugendliche besuchen das ehemalige Konzentrationslager Ravensbrück

Neun Jugendliche und drei Sozialpädagogen der kommunalen Mariendorfer Jugendfreizeiteinrichtungen Bungalow und KiJuM (Kinder- und Jugendhaus Mariendorf) werden am Freitag, dem 17. April 2015 nach Ravensbrück fahren und dort das ehemalige Konzentrationslager besuchen.

Es ist nicht die erste Fahrt nach Ravensbrück. Bereits viermal waren Jugendliche aus Mariendorf dort, haben darüber Projekte, Ausstellungen und einen Film gemacht. In diesem Jahr gibt es für die Reise in die düsterste Vergangenheit deutscher Geschichte einen besonderen Anlass, nämlich die siebzigste Wiederkehr des Tages der Befreiung durch die Rote Armee. Nach ihrer Ankunft werden die Jugendlichen den Weg vom Bahnhof Fürstenberg zum Konzentrationslager Ravensbrück gehen und alle drei Meter auf der 2,8 km langen Strecke symbolisch Streifen mit einem Stacheldraht darauf auf den Weg malen. Am Samstag, dem 18. April 2015, werden sie ihr Werk mit Zeitzeugen vollenden. Diese Aktion ist Bestandteil des offiziellen Programms.

Euer Kiez – Eure Idee – Euer Projekt! Anmeldefrist zur Jugendjury in Tempelhof-Schöneberg endet am 11. Mai 2015

Kinder und Jugendliche haben oft tolle Projektideen für ihren Kiez und ihre Umgebung. Schnell finden sich motivierte Mitstreiter_innen zusammen und schon könnte es mit reichlich Tatendrang an die Umsetzung gehen. Allerdings fehlt es häufig an finanziellen Mitteln, um die Ideen vollständig zu verwirklichen. Da es für junge Menschen oft schwierig ist an Projektgelder zu gelangen, gibt es auch im Jahr 2015 die Jugendjury, die gemeinsam mit den Mitgliedern der Fach-AG Mitbestimmung und dem Kinder- und Jugendparlament organisiert wird. Und damit die Ideen auch umgesetzt werden können, stehen den beteiligten Jugendlichen insgesamt 10.000 € für die Durchführung ihrer Projekte zur Verfügung.

Tempelhof im Osterhasen-Fieber

Rechtzeitig vor Ostern war der Osterhase schon einmal im Tempelhofer MedienPoint.

Am 26. März 2015 kamen 97 Kinder und 21 Erzieherinnen aus benachbarten Kindertagesstätten- und Kinderläden in den MedienPoint, um gemeinsam den „Osterhasi“ zu begrüßen. Ein liebevoll geschmücktes Schaufenster und im Innenraum eine schön gestaltete Osterhasenwand sollte zeigen, dass bald die Osterhasenzeit beginnt. Begrüßt wurden die Kinder von der Schirmherrin der Veranstaltung, der stellvertretenden Bezirksbürgermeisterin und Stadträtin für Bildung, Kultur und Sport Jutta Kaddatz. Der Miteigentümer von „Walter Confiserie“, Carsten Sikora, hat dann die wichtigsten Sachen, nämlich süße Leckereien, mitgebracht. Aber auch gesunde Äpfel und Möhren wurden von Jutta Kaddatz und Carsten Sikora an die vielen kleinen Osterhäsinnen und Osterhasen verteilt. Es war eine Freude, in die strahlenden Kindergesichter zu schauen.

Kinder und Jugendliche machen Politik! Plenum des Kinder- und Jugendparlamentes

Am 18.03.2015 fand die Plenarsitzung des Kinder- und Jugendparlaments Tempelhof-Schöneberg statt. Hier haben sich Kinder und Jugendliche aus allen Regionen des Bezirks in der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Bungalow zusammen gefunden um u.a. gemeinsame Ideen und Anträge zu besprechen und zu diskutieren, sowie über diese abzustimmen. Die Plenarsitzung begann um 9:30 Uhr und endete um 13:30 Uhr. Mitglieder sowie Gäste des Kinder und Jugendparlaments wurden ab 9 Uhr herzlichst empfangen, konnten sich anmelden und erhielten Informationen zum Ablauf der Plenarsitzung. Eröffnet wurde das Plenum durch die Vorstandsmitglieder des KJP´s, die die gesamte Plenarsitzung leiteten und moderierten. Nach einer offiziellen und herzlichen Begrüßung durch den Vorstand, setzen sich die Parlamentarier_innen in ihre Regionalgruppen zusammen, um ihren Anträgen den letzten Feinschliff zu verpassen. Der Jugendstadtrat Oliver Schworck war leider verhindert, ließ aber die besten Wünsche für ein erfolgreiches Plenum ausrichten und dankte allen Mitgliedern für die gute und ehrenamtliche Arbeit!

Die Burg und der Lassenpark trafen sich zu gemeinsamen Aktionen in den Winterferien

In den Winterferien haben die Burg und der Lassenpark beschlossen, zwei gemeinsame Ferienaktionen durchzuführen und gingen auf Entdeckungstour um sich gegenseitig zu besuchen. Am Mittwoch lud die Burg den Lassenpark zu einem Filmtag (natürlich mit Popcorn) ein. Zu sehen gab es Rico, Oskar und die Tieferschatten: „Der zehnjährige Rico, der sich selbst als „tiefbegabt“ bezeichnet, wohnt allein mit seiner Mutter in der Dieffenbachstraße in Berlin-Kreuzberg. Als er eines Tages Oskar kennenlernt, erkennt er schnell, dass der zwei Jahre jüngere Junge ganz anders ist als er: nämlich hochbegabt. Dafür hat Oskar aber ständig Angst vor der Welt um sich herum. Entgegen allen Erwartungen schließt sich das ungleiche Paar zusammen und die beiden werden zu Freunden.

„Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben …“

Sexuelle Vielfalt – schon ein Thema in der Kindertagespflege ?! Die parlamentarische Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ (ISV) führte die Mitarbeiter von QUEERFORMAT Stephanie Nordt und Thomas Kugler, ursprünglich zu einer In-House-Fortbildung in das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg. Die Mitarbeiter der unterschiedlichen Dienste, u. a. der Kindertagespflege, sollten für die Themen „sexuelle Orientierung“ und „Geschlechtsidentität“ sensibilisiert werden. So wurde die Brücke zu der Veranstaltung am 27. Januar 2015 für Tagespflegepersonen im geschichtsträchtigen John-F.-Kennedy-Saal des Rathaus Schöneberg zum Thema „Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“ geschlagen. Durch die Initiative der Pädagogischen Fachberater_innen für Kindertagespflege konnte erstmals eine Fortbildung zu diesem Thema auch für Kindertagespflegepersonen angeboten werden, die viel Resonanz fand.

Der Kinderhof Lichtenrade gibt sich die Ehre

Am 22. Januar 2015 lud der Tannenhof Berlin-Brandenburg e. V. die verschiedenen Vernetzungspartner zur Facheröffnung vom „Kinderhof Lichtenrade“ ein. Vor über einem Jahr erfuhr der soziale Träger, dass der ehemalige „Lichtenrader Hof“, ein Restaurant mit Biergarten, zu verkaufen ist. Kurz entschlossen griff der Träger zu und hat im letzten Jahr innerhalb der Gebäude viel umgebaut und eine neue freundliche Jugendhilfeeinrichtung geschaffen. Zwei Tagesgruppen für Kinder im Grundschulalter sind vom Dorfteich einige hundert Meter weiter nach Alt-Lichtenrade 78 gezogen. Weitere Tagesgruppen gibt es in der alten Feuerwache, die sich auch in Alt-Lichtenrade befindet, und in einem Bauernhof in Marienfelde. Insgesamt hat der Tannenhof fünf Tagesgruppen.

Rocktreff und Spielfest starten durch

Nach dem Rocktreff ist immer vor dem Rocktreff. Und so haben die Vorbereitungen für den 32sten Rocktreff und das Spielfest bereits im letzten Jahr begonnen. Dass beide Veranstaltungen aber tatsächlich stattfinden können, wird erst durch die Vertragsunterzeichnungen amtlich. Nr. 1 ist der so genannte Leistungsvertrag zwischen dem Jugendamt Tempelhof-Schöneberg und dem Träger der Veranstaltung, dem CPYE e.V. Dieser regelt unter anderem die Zuwendung des Jugendamtes für die Veranstaltung. Seit DM-Zeiten hat sich an der Höhe der Zuwendung nichts geändert, seit 1997 erst 18.000 DM, dann ab 2001 nach der Umstellung auf EURO 9.200 €. Die Kosten haben sich in den letzten 18 Jahren allerdings fast verdoppelt. Angesichts der klammen Kassen in den Jugendämtern, trotz sprudelnder Steuereinnahmen des Staates, die offenbar in die Kommunen, wo die Steuerzahler leben und arbeiten, kaum zurückfließen, kann man jedoch froh sein, überhaupt noch etwas zu bekommen. Nur durch das beispielhafte Engagement von Sponsoren

Weihnachtsfeier lässt Kinderaugen strahlen

Die Flüchtlinge in Lichtenrade sind willkommen. Den Kindern und Jugendlichen wurde bei einer interreligiösen Weihnachtsfeier am 12. Dezember gezeigt, dass sie hier erwünscht sind. Im Gemeindezentrum der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche im Rackebüller Weg 64 wurde feierlich, aber auch sehr entspannt und unaufgeregt, gemeinsam gefeiert. Bei Kakao, Tee, Kuchen und Weihnachtsnaschereien knüpften die Kinder, manchmal eher bedächtig und zurückhaltend, aber teilweise ganz offen und natürlich untereinander Kontakte. Seit Ende September 2014 wird die ehemalige Senioreneinrichtung „Georg-Kriedte-Haus“ am Kirchhainer Damm für Flüchtlinge und Asylbewerber genutzt. 80 Personen leben zurzeit dort; die Einrichtung soll zum 1. Quartal 2015 auf 250 Plätze fertig ausgebaut sein. Ein Unterstützerkreis überlegt sich seit einiger Zeit ganz praktische Hilfen und Unterstützungsformen. Eine Idee war die Weihnachtsfeier.

Der Große Basar – alle Jahre wieder!

Der freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe, AHB-Berlin Süd gGmbH, hat am Samstag, den 8. November 2014, den alljährlichen „Großen Basar“ im Nachbarschafts- und Familienzentrum, Finchleystraße 10, in 12305 Berlin-Lichtenrade veranstaltet. Wie auch in den Vorjahren wurden Trödelwaren angeboten, die vorab von Anwohnern gespendet worden sind. Im Angebot waren gut erhaltene Bücher, Geschirr, Weihnachts-Dekoration, Schmuck, Bilderrahmen und Bilder, Kinderkleidung, Damen- und Herrenbekleidung, Schuhe und Spielsachen, Tischwäsche und Gardinen. Kurz gesagt: ein bunter Mix an brauchbaren Schnäppchen zum kleinen Preis!