Mitteilungen des Jugendamtes

Jugendamt gesamt

Fachtag des regionalen Sozialdienstes am 04.12.2013

Aufgrund des Fachtages für den RSD am 04.12.2013 sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des regionalen Sozialdienstes des Jugendamtes ganztägig weder fernmündlich noch persönlich erreichbar.

Der Kinderschutzdienst ist besetzt. In akuten Kinderschutzfällen erreichen Sie den Kinderschutzdienst über die Telefonnummer 90277-55555.

Jugendförderung

Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Tempelhof-Schöneberg – Bereich U 25

Es finden Gespräche zwischen dem Jugendamt und dem JC T-S statt, zum intensiveren Ausbau der Kooperation in der Beratung von jungen Menschen mit multiplen Problemlagen. Die Kooperation zwischen dem „Check up“ mit seinen Fachberatungen und einzelnen Teams aus dem U 25‑Bereich des JC hat sich in den letzten Monaten sehr intensiviert. Ca 26 % der Beratenden im „Check up“ kommen direkt per Überleitung aus dem JC. Ziel ist, dass möglichst kein junger Mensch verloren geht, im Dschungel der Berufsfindung und Wege. In Gesprächen mit dem JC wird ausgelotet, inwieweit die Idee einer Beratung unter einem Dach mit einem offenen, niedrig schwelligen Ansatz, wie es berlinweit unter dem Thema „Jugendberufsagentur“ derzeitig diskutiert wird, umsetzbar wäre.

Ein erster Schritt ist eine angedachte Vorortberatung der Berater_innen aus dem Verbund „Check up“ im JC 1x wöchentlich im JC in der Wolframstraße.

FachAG Jugendsozialarbeit/Jugendberufshilfe T-S

Thema in der FachAG Ende Oktober war der Übergang von benachteiligten jungen Menschen in reguläre Ausbildungsverhältnisse in den 1. Arbeitsmarkt. Das derzeitig von drei Trägern im Bezirk laufende PEB-Projekt Netzwerkforum beschäftigt sich genau mit dieser Problematik und versucht über organisierte Fachgespräche mit Betrieben und Berater_innen Lösungen für die o. g. Zielgruppe zu eruieren. Es entfachte sich eine angeregte Diskussion zwischen den Berater_innen über die Gründe, warum viele benachteiligte junge Menschen auch selbst vor dem Schritt in die betriebliche Ausbildung zurück schrecken und eher eine schulische Ausbildung in den OSZ vorziehen. Auf der anderen Seite stehen immer noch die oft sehr hohen Anforderungen von den Betrieben, die gerade benachteiligte junge Menschen nur mit viel Unterstützung und Mühe erfüllen können. Auch das Problem der eingeschränkten Kenntnis von Berufsfeldern bei den jungen Menschen kam immer wieder zur Sprache. Angesichts des prognostizierten Fachkräftemangels für die Region Berlin/Brandenburg ist jedoch eine Annäherung der beiden Gruppen geboten. Ein Ergebnis der Diskussion ist die Idee, dass die FachAG mit Unterstützung des regionalen Ausbildungsverbundes 2014 ab und an vor Ort in Betrieben tagt und somit auch für die Berater_innen die betriebliche Nähe verbessert wird.

Tagesbetreuung für Kinder

In den vergangenen Wochen wurden folgende Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Bezirk eröffnet bzw. haben eine geänderte Betriebserlaubnis erhalten:

Schöneberg Nord

·         „Kita am Viktoria-Luise-Platz“ (Viktoria-Luise-Platz 1, 10777 Berlin) evangelische Kita

Altersgruppe: ab 4 Monaten, Erhöhung der belegbaren Plätze auf 55

Ansprechpartner: Frau Gauß, Tel.: 2118686

 Tempelhof

·         EKT „Kita Bonifatius Buchenblatt“ (Bäumerplan 26, 12101 Berlin)

Altersgruppe: ab 2 Jahren, Neueröffnung mit 25 Plätzen

Ansprechpartner/Tel.: Frau Misch, Tel.: 78822186

·       EKT „Inselreich“ (Manfred-v.-Richthofen-Str. 15, 12103 Berlin)

Altersgruppe: ab 1 Jahr, Neueröffnung mit 25 Plätzen

Ansprechpartner/Tel.: Tel.: 0178/4576619

·         Kita „Notenzwerge Tempelhof“ (Burgemeisterstr. 10-11, 12103 Berlin)

Altersgruppe: ab 9 Monaten, Neueröffnung mit 85 Plätzen

Ansprechpartner/Tel.: Frau Battke, Tel.: 31990970

Mariendorf

·         Kita „Lillebror“ (Machonstr. 54, 12105 Berlin)

Altersgruppe: ab 1 Jahr, Neueröffnung mit 50 Plätzen

Ansprechpartner/Tel.: Tel.: 68002841

·         Kita „Global Village“ (Ringstr. 28, 12105 Berlin)

Altersgruppe: ab 8 Wochen, Neueröffnung mit 102 Plätzen

Ansprechpartner: Frau Fenner / Frau Pfeiffer, Tel.: 0157/82214834

Die Kindertageseinrichtungen, die bisher vom Kinderhaus Friedenau e.V. geführt werden, wechseln zum  01.01.2014 in die Trägerschaft des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. Das betrifft die Kitas in der Hedwigstr. 13, Lauterstr. 30 und 40, Wielandstr. 23 und Ebersstr. 68.

Region Schöneberg Nord

Bewerbungsworkshop im Treff 62 e.V.

Die jungen Teilnehmer_innen wurden in diesem Workshop am 30.10.13 bestärkt und motiviert, dass junge Frauen und Männer viele Chancen für Ausbildung und Beruf haben. Möglichkeiten sich in Berufen zu etablieren und darüber hinaus auch selbstständig in Berlin zu arbeiten, wurden dargestellt. Dieses Angebot, am Workshop in Kooperation mit dem P12 teilzunehmen, nutzen neugierige Jugendliche beiderlei Geschlechts, im Alter von 14 bis18 Jahren. Fünfzehn männliche und zwei weibliche Jugendliche, sowie drei Erwachsene aus dem Lebensumfeld der Katzlerstraße, stellten an den Trainer die sie aktuell bewegenden Fragen mit dem Ziel, sich aktiv auf ihre Bewerbungen vorzubereiten.

Region Schöneberg Süd

RAG – Schöneberg – Süd

Auf der RAG-Sitzung in Schöneberg-Süd am 13.11.13 wurden die beiden Sprecher Annette Maurer-Kartal (Stadtteilverein Schöneberg) und Michael Heimbach (Jugendamt Tempelhof-Schöneberg) für ein weiteres Jahr in ihrer Funktion bestätigt. Die Sitzung fand in den Räumen des Schwerpunktträgers FAB e.V. statt. Themenschwerpunkt war „Der Jugendhilfeausschuss – Aufgaben, Möglichkeiten, Grenzen“.

Ideenwerkstatt zur Planung entlang der Wannseebahn

Am 16.11.13 fand im PallasT (Schöneberg-Nord) eine Ideenwerkstatt zu Planung „Grünzug entlang der Wannseebahn“ statt. Kinder und Jugendliche haben sich bereits am 15.11.13 in der Geschäftsstelle des Stadtteilvereins in der Crellestraße in einer eigenen Ideenwerkstatt getroffen.

Am Freitag, dem 15.11.13 fand sich am Freitagnachmittag ein gutes Dutzend Kinder und Jugendliche aus dem Stadtteilladen Halk Kösesi und dem Kinder- und Jugendparlament im Stadtteilladen in der Crellestraße 38 ein, um – einen Tag vor der 2. Ideenwerkstatt für die Erwachsenen im PallasT – gemeinsam mit den Planern Ihre Ideen zur Gestaltung der Grün- und Spielfläche an der Wannseebahn zu entwickeln. Die Planer verbrachten einen spannenden Nachmittag mit den Expertinnen, die sich sachkundig machten über die Möglichkeiten und die ihre Ideen und Vorschläge vortrugen, aufschrieben, aufzeichneten und immer wieder auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen hinwiesen. Mit Störungen und Anfeindungen durch anwesende Erwachsene, die ihren Termin am Tag darauf hatten, gingen sie souverän um.

Halloween

Alle wollen, amerikanisch oder nicht, Halloween feiern, auch die Kinder aus dem Stadtteilladen Halk Kösesi und dem PallasT. Am 31.10.13 trafen sie sich zum Schminken und Umkleiden im Stadtteilladen und zogen dann gemeinsam los, oft begleitet von ihren Eltern. Am Freitagabend war dann Zeit für ein Gruseltest im Stadtteilladen. Schon Tage vorher waren Dekorationen gebastelt und Rezepte für ein gruseliges Büffet ausgetüftelt worden. Am Nachmittag wurde alles gemeinsam vorbereitet, geschminkt und verkleidet. Im Dunkeln leuchteten Kürbislaternen vor dem Laden und im Laden wurde ausgelassen gefeiert und getanzt.

Jugendkulturzentrum „Die Weiße Rose“

Im Jugendkulturzentrum DIE WEISSE ROSE wurden im November 2013 24 Veranstaltungen durchgeführt. Hier eine kleine Auswahl:

Am 03.11. und 05.11.13 waren zwei Premieren im Programm: Eine Kinder- und eine Jugendtheatergruppe präsentierte ihre neuen, in der Weißen Rose erarbeiteten, Produktionen.

Vom 13.11. bis 16.11.13 fand das 22. Nachwuchsfilmfestival statt, aufgeteilt in das

·         REC for Kids (Nachwuchsfilmer von 6 bis 16 Jahren – vormittags für Schulklassen) und

·         REC-Berlin, Internationales Junges Filmfestival (Nachwuchsfilmer, 16 bis 27 Jahre).

500 Filme aus 30 Ländern wurden eingereicht, 79 Filme aus 20 Ländern wurden auf dem Festival präsentiert. Veranstalter waren Medienzentrum CLIP (Puma e.V.) und Gemeinnützige Gesellschaft für sozial-kulturelle Arbeit mbh.

Am 21.11.13 präsentierten Teilnehmer der Fotogruppe des Hauses (17 bis 21 Jahre) in ihrer Vernissage „Zwischentöne“ Werke in schwarz-weiß. Die Ausstellung ist bis 20.12.13 zu besichtigen.

Region Friedenau

Lichtblicke im Oktober – Kinder- und Jugendzentrum “Burg”

Wenn die Tage wieder kürzer werden, beginnt die Zeit mit den Lichtern hinter durchsichtigem Papier. So wie schon seit vielen Jahren fand also am Sonntag, dem 27.11.13, der traditionelle Lampion-Workshop unter der künstlerischen Leitung von Shona Thinius und den Mitarbeiter_innen in der Burg statt. Seit 2006 gehört der Workshop zu den erfolgreichen Veranstaltungen des Kinder- und Jugendzentrums.

In der Zeit von 11.00 bis 18.00 Uhr öffnete die „Burg“ ihre Räumlichkeiten und viele Besucher_innen, Familien und Nachbarn kamen, um unter kompetenter Anleitung Weidenzweige und Drachenpapier in unterschiedliche Lampionformen zu verwandeln. Zeitweise waren um die 25 Personen am Werk und wollten betreut werden. Mit viel Spaß beim Basteln machten die Teilnehmer_innen dabei den Workshop wieder zum Erfolg und die vielen kreativen Ideen, die Zeit und die Geduld die sie mitbrachten, waren aller Mühen wert.

Am Ende des Tages zauberten die selbstgemachten Lampions eine herrlich warme Atmosphäre. Dabei lassen sich die entstandenen großen und kleinen Leuchtskulpturen als Sinnbild für Lebensfreude und Heiterkeit im Herbst verstehen. Ihr gedämpftes Licht und die meist phantasievollen Formen machen ihren Reiz aus und sie können stimmungsvoll bei vielen Gelegenheiten genutzt und eingesetzt werden. Sie sind eben wirkliche Lichtblicke in der dunklen Jahreszeit!

Schlafsäcke und Zahnbürsten – Mädchenübernachtung (9-12 Jahre)

Kurz nach den Herbstferien trafen sich an einem Freitagabend 12 Mädchen mit Schlafsäcken und Zahnbürsten im VD13, um dort an der zweiten Übernachtungsaktion des Jahres teilzunehmen. Nach einem gemeinsamen Abendbrot schauten alle gemeinsam einen Film und vor dem Schlafen wurden noch fleißig Gruselgeschichten erzählt. Am nächsten Morgen war die Aktion noch nicht beendet, denn beim letzten Mal im Februar entstand der Wunsch am Samstag noch gemeinsam etwas zu unternehmen. So machten sich die Mädchen mit den beiden Pädagoginnen bei schönstem Herbstwetter gegen 10.00 Uhr auf den Weg zum Wannsee. Ziel war die Max Liebermann Villa. Dort erhielten sie eine einstündige Führung durch Haus und Garten des Malers. Die Mädchen waren von der Gartenanlage, den vielen Zimmern und dem heißen Kakao auf der Terrasse begeistert. Beim anschließenden Versteckspielen im umliegenden Wald wurde noch mal richtig viel Energie freigesetzt, bevor es nach einer Portion Pommes wieder Richtung Friedenau ging. Müde aber sehr zufrieden, mit einer Erinnerungspostkarte in der Hand, gingen die Mädchen, von ihren Eltern abgeholt, wieder nach Haus…schlafen.

Übernachtungsaktion für Jungen (13-16 Jahre)

Die letzte Übernachtungsaktion im VD 13 hat mit acht Jugendlichen zwischen 13 und 16 Jahren Ende Oktober stattgefunden. Die Grundstimmung war von Beginn an ausgelassen und heiter. Nach dem gemeinsamen Erstellen einer Einkaufsliste, absolvierte eine Kleingruppe den Einkauf. Dabei stellte sich abermals heraus, dass es den Jungs schwer fällt genau die Menge und die Produkte im Supermarkt zu finden, die vorher besprochen wurden. Eine weitere Kleingruppe übernahm die Zubereitung der Pizza. Bevor gemeinsam ein Film angeschaut wurde, kam es zur inhaltlichen Arbeit zum Thema „Hitlers Weltanschauung“. In Zweiergruppen recherchierten die Jungen und präsentierten anschließend ihre Erkenntnisse in konzentrierter Atmosphäre der Gruppe. Nach Aussagen Einzelner haben ihnen am meisten das Essen gefallen und das Gefühl, die Einrichtung ganz für sich zu haben.

“Kajubayda“ und “blackbeats“

Der Kifrie-Sampler wird gerade in der Kifrie Musiketage zusammengestellt. Im November und Dezember wird es noch einige Tonaufnahmen von Gruppen, die noch auf den Sampler 2013 wollen, geben. Das Cover wird von Jugendlichen der Musiketage gestaltet und der Sampler soll im Februar 2014 fertig sein.

Geplant ist ein Dokumentarfilm über die Band für Jugendliche mit Behinderungen “Kajubayda“. Dieser soll in 2014 umgesetzt werden. Der Film über die Kinderband wird zurzeit von den Kindern der Band und einem Kollegen aus der Kifrie Medienwerkstatt geschnitten. Der Film soll bis Ende November fertig gestellt sein.

Streitschlichter und Freizeit im Schülerclub Oase

Die Freizeitangebote wie die Schwimmgruppe; die Kochgruppe, Judo I, II, III sowie der Mädchentreff bzw. die Jungengruppe erfreuen sich nach wie vor großer Beliebtheit und werden rege besucht.

Am 19.11.13 startete in der „Oase“ in der Peter-Paul-Rubens-Schule ein neues Nachmittagsangebot. Hierbei handelt es sich um eine offene Nähwerkstatt, die wöchentlich angeboten wird. Das Projekt wird von einer Studentin für Modedesign angeboten und hat zum Ziel, den Zeitgeist einzufangen und den Kindern die Möglichkeit zu geben ihre handwerklichen Fertigkeiten zu entdecken und kreativ eigene Nähprojekte umzusetzen. Sie können den Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Teil durchlaufen und erleben, was es bedeutet mit Textilien zu arbeiten. Der Entwicklung zu einer Konsum- und Wegwerfgesellschaft soll mit Hilfe von diesem Angebot entgegengewirkt werden.

Die Ausbildung der Streitschlichter_innen für das Schuljahr 2013/2014 fand im September statt. Sie haben sich zwischenzeitlich in ihr Amt eingearbeitet und wirken täglich in ihren Klassen sowie auf dem Schulhof. Zusätzlich zu regelmäßigen Treffen und Besprechungen fand am 13.11.13 der erste Ausflug zur Go- Kart-Bahn statt.

Regionaler Sozialdienst Friedenau

Die Personalsituation im regionalen Sozialdienst Friedenau hat sich weiter zugespitzt, durch eine Abordnung und eine Dauererkrankung konnte kein neues Personal hier ankommen.

Die Zusammenarbeit mit den Friedenauer Schulen im Bereich des Kinderschutzes hat sich trotz Intervention des RSD´s noch immer nicht wesentlich verbessern lassen. Eine Einladung zu einer Gesamtkonferenz wurde abgesagt, zunächst ohne neue Terminierung. Nach wie vor ist es schwierig, einem Teil der Kollegen aus den Schulen verständlich zu machen, wie im Kinderschutz gearbeitet wird, wer feststellt was Kinderschutz ist und woran die Schule selber wirken muss. Am 26.11.13 findet die regionale Steuerungsrunde Schule/Jugendhilfe zum ersten Mal statt.

Die Zusammenarbeit mit den Friedenauer Kitas funktioniert sehr gut, ebenso mit den ambulanten und stationären Trägern der Region.

Zurzeit treten vermehrt massive Umgangsstreitigkeiten in der Region Friedenau auf. Wir wissen, dass Kinder am ehesten die Trennung der Eltern verarbeiten, wenn es den Eltern gelingt trotz erfolgter Kränkungen und Enttäuschungen zum Wohle des Kindes als Eltern weiterhin zusammenzuarbeiten und sich in ihrer Elternrolle gegenseitig wertzuschätzen. Das verlangt beiden Eltern ein hohes Maß an Kompromissbereitschaft gegenüber dem anderen Elternteil ab, im Interesse des Kindes ist dies allerdings unerlässlich. Leider zeigen sich betroffene Eltern zunehmend weniger kooperativ, so dass die Streitigkeiten über das Familiengericht ausgetragen werden.

Region Tempelhof

Jugendarbeit

Villa Holz. Besuchende Kinder der Villa Holz nehmen seit zwei Monaten mit großem Interesse an dem künstlerisch geleiteten Projekt „Villa Holz hebt ab – Mit Kunst Träume und Stärken zum ‚Fliegen’ bringen“ teil. Dieses Projekt wird gefördert durch die Initiative „Ich kann was!“ (Dt. Telekom). Dabei gilt es, die Kompetenzen Kreativität, Kooperationsfähigkeit, Medien, Mut und Geschicklichkeit sowie einen respektvollen Umgang der Kinder zu fördern.

In der Projektbeschreibung der Villa Holz, die sich im Planungsraum Germaniagärten und, aus der Luft gesehen, unweit des ehemaligen Tempelhofer Flughafens befindet, heißt es: „Das Projekt soll es den Kindern ermöglichen, mit den Mitteln der Kunst auf sichere Weise mal ‚rauszukommen’‚ fliegen zu lernen’ und die nahe und ferne Umgebung neu zu entdecken um so die eigenen Potenziale zu entfalten“. Die Kinder lernen bei den wöchentlichen Treffen künstlerische Techniken und Ausdrucksformen kennen und entdecken einmal monatlich die nahe und ‚ferne` Umgebung (z.B. Tempelhofer Feld oder Museen). Sie können für sie Wichtiges mit der Kamera und in ihren Skizzenbüchern festhalten. Den ‚krönenden’ Abschluss bildet eine Ausstellung.

Im Rahmen des Kreativprojekts der Villa Holz wurde das Halloweenfest vorbereitet und dann mit allen Besucher_innen eine Gruselparty mit passender Bekleidung gefeiert.

Kinderbauernhof. Der Kinderbauernhof veranstaltete auch in diesem Herbst für die besuchenden Kinder ein Sicherheitstraining, um sie auf die dunkle Jahreszeit vorzubereiten. Des Weiteren wurden – im Rahmen der Beteiligung – in einem Kinderplenum die Angebote besprochen, Konflikte reflektiert und Regeln neu vereinbart. Ein voller Erfolg war wieder das jährliche Laternenfest am 11.11.2013. Kinder und Eltern bestaunten die Feuerjonglage der kleinen Künstler_innen vom ufazirkus und lauschten am Lagerfeuer den Kinderliedern der Schalmeien.

Ein besonderer Höhepunkt in allen Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen der Region waren Halloweenpartys und –aktionen.

JUGI Hessenring. Im JUGI Hessenring gab es ein Spielfest für jung und alt. Ca. 50 Teilnehmer_innen aller Altersgruppen trafen sich in den halloweengeschmückten Räumen der Einrichtung zum Spielen und zum Kürbisschnitzen. Überall wurde hochkonzentriert „gearbeitet“, um das Spiel möglichst zu gewinnen bzw. dem eigenen, gestalteten Kürbisprodukt ein Gesicht zu verleihen. Pausen zur Regeneration konnten im eigens eingerichteten Cafébereich genutzt werden.

Boseclub. Im Boseclub hatten die Kinder Gelegenheit, Masken zu basteln und sich gruselig schminken zu lassen. Höhepunkt war ein Auftritt von zwei Rappern (10 und 12 Jahre alt), die selbstgedichtete Lieder zum Besten gaben und damit etwa 40 junge Zuschauer_innen anlockten. Im Dunkeln gab es noch eine kleine Schatzsuche, die in den unter dem Boseclub gelegenen Bunker führte, was die Nerven einiger junger Gäste arg strapazierte.

Regionale Runde Jugendarbeit (RRJ)

Die Fachkräfte der RRJ nahmen an einem Informationsgespräch zum Thema „Suizidprävention“ bei der Beratungsstelle Neuhland-Krisenhilfe für Kinder und Jugendliche teil. Dabei spielten Themen und Fragestellungen wie das Erkennen von Anzeichen (indirekte Äußerungen, beobachtete Verhaltensänderungen, Selbstverletzung, situationsbedingt erhöhte Gefährdungsrisiken wie Todesfälle von Familienmitgliedern, Freund_innen, aber auch Tieren oder Liebeskummer) eine große Rolle. Des Weiteren gab es Empfehlungen zum Vorgehen der Fachkräfte in beispielhaften Situationen sowie Informationen zu Beratungsmöglichkeiten für Betroffene und Fachkräfte. Ziel war es, sich für die Arbeit im Umgang mit betroffenen Jugendlichen sicherer zu machen. In der nächsten RRJ im Dezember erfolgt die Planung für das Jahr 2014 mit Festlegung von Schwerpunktthemen.

Kitaeröffnung

Am 29.10.13 fand die offizielle Eröffnung der Kita „Notenzwerge“, Burgemeisterstr. 10-11, 12103 Berlin, statt. Bereits einige Tage zuvor hatten interessierte Eltern Gelegenheit, an zwei Tagen die Kita mit insgesamt 85 Plätzen – eine Kinderkrippe mit 24 Plätzen ist integriert – zu besichtigen und ihre Fragen zu stellen. Träger dieser Einrichtung ist die Rahn Dittrich Group mit Sitz in Leipzig.

Kreativität und Spaß an der Bewegung stehen im Mittelpunkt des Kitatages. Das leitende Konzept der Einrichtung ist dabei die elementare Musikpädagogik. Es soll mit zahlreichen Angeboten den Kindern Gelegenheiten geboten werden, ihre Fantasie zu entwickeln, zu forschen, ihre Talente zu entdecken und leidenschaftlich ihre Grenzen auszutesten. Zentrales Prinzip ist, dass die Kinder das Dazulernen als etwas Lustvolles erleben und aus dem Wachstum ihrer Fähigkeiten Selbstvertrauen schöpfen.

Regionales Treffen der Kitaleitungen

Am 08.11.13 fand mit den Kitaleitungen der Region – dieses Mal in den Räumen des Trägers K*I*D*S e.V. – das dritte Treffen in diesem Jahr statt. Die  zehn Leitungskräfte der Kindertagesstätten gaben im Zusammenhang mit der Abfrage über die voraussichtlichen Neuaufnahmemöglichkeiten zum Sommer nächsten Jahres an, dass Eltern vermehrt von dem ihnen lt. Schulgesetz zustehenden Antragsrecht, ihre Kinder von der Schulbesuchspflicht für ein Jahr zurück stellen zu lassen, Gebrauch machen. Sofern diesem Antrag durch die Schulaufsicht stattgegeben wird, besuchen diese Kinder weiterhin für ein Jahr die Kita und die Zahl der möglichen Neuaufnahmen reduziert sich entsprechend.

Weitere Themen dieses Treffens waren

·         das geplante Kitavormerkverfahren im Land Berlin, das von den teilnehmenden Fachkräften grundsätzlich begrüßt wurde,

·         Kontakte zwischen Kitas und umliegenden Grundschulen, die unterschiedlich intensiv sind und auf verschiedene Weise gestaltet werden,

·         Informationen zu aktuell angelaufenen regionalen Projekten über das Bundesprogramm „Netzwerk frühe Hilfen“ der Träger K*I*D*S e.V. (Projekt: Anlaufstelle, aufsuchende Beratung, Themenabende und Informationsveranstaltungen in Kitas und Tagespflegen, die mit Kindern im Alter von 0-3 Jahren arbeiten sowie Elterncafé und Beratung im Boseclub) und Independent Living gGmbH (Projekt: Familientreff und Beratung für Eltern/Mütter und Väter einmal wöchentlich vormittags in der Villa Holz, da aus Erfahrungen der benachbarten Kita Schwanheimer Str. ein hoher Beratungsbedarf bei den Eltern/Elternteilen besteht).

Es wurde weiterhin vereinbart, dass im Jahr 2014 drei weitere Treffen stattfinden. Die Leitungskräfte der Kitas – insbesondere von kleineren Einrichtungen – schätzen diese Möglichkeit des regionalen Austausches und auch des Zusammenschlusses. Beispielhaft ist hier die Überlegung einiger Kitas, eine themenbezogene Fortbildung gemeinsam zu organisieren, zu nennen.

Region Mariendorf

Jahresthema 2013 Gewaltprävention

Für 2013 hatten die Regionalleitung und die RAG Mariendorf vereinbart, sich inhaltlich mit den vielen Aspekten von Gewalt und Gewaltprävention zu beschäftigen. Daher fanden zu diesem Thema zahlreiche Veranstaltungen im Sozialraum statt. In den Grundschulen erfolgten Projekttage und Worksshops sowie Elternabende, das erfolgreiche JuDo-Projekt „Raufen nach Regeln“ an der Rudolf-Hildebrand-Grundschule wurde mit neuen Teilnehmern wieder für ein weiteres Jahr mit Ko-Finanzierung des Jugendamtes durchgeführt. In Kooperation mit dem Präventionsbeauftragten des Abschnitts 44 erfolgten Veranstaltungen zum Cybermobbing sowie zum Verhalten in der dunklen Jahreszeit. Die RAG Mariendorf lud zum sehr gut besuchten Fachtag „Gewaltprävention in Theorie und Praxis“ ein und am 20.11.13 stand das Thema „Häusliche Gewalt“ im Mittelpunkt. Darüber hinaus nahmen alle Pädagoginnen und Pädagogen der Mariendorfer Freizeiteinrichtungen am bezirklichen Fachtag „Gewaltbereitschaft unter Kinder und Jugendlichen auf der Spur“ teil. Alle größeren Veranstaltungen konnten dankenswerterweise in der zentral gelegenen JFE Bungalow durchgeführt werden.

JC Sonnetreff

Nun stehen dem Jugendclub, nach 16 Jahren regelmäßiger Nutzung an zwei Wochentagen, seit November keine Hallenzeiten in der auf dem Gelände befindlichen Turnhalle mehr zur Verfügung, da diese Zeiten jetzt an Sportvereine vergeben wurden, die Vorrang bei der Hallenbelegung haben. An einer Lösungsmöglichkeit wird mit dem Sportamt und dem betroffenen Verein gearbeitet. Die ca. 25-30 betroffenen Jugendlichen, die vor der Halle standen, reagierten voller Empörung, eine Eskalation mit der Sportgruppe konnte gerade noch vermieden werden. Sollte es nicht kurzfristig zu akzeptablen Lösungen kommen, ist während der dunklen Jahreszeit leider wieder mit einer Zunahme von Vandalismusschäden auf dem Schulgelände zu rechnen. Dies war auch Ende der neunziger Jahre der Grund, in Kooperation mit der Carl-Sonnenschein-Grundschule, einen Jugendclub auf dem Gelände einzurichten, zumal es im Sozialraum Mariendorf-Ost keine weitere Freizeiteinrichtung gibt.

100. Sitzung RAG Mariendorf

Die 100. Sitzung ist Anlass zu einem zwanglosen Treffen mit Informationsaustausch und Planung der Themenschwerpunkte für 2014.

Laternenumzug

Das KiJuM und die benachbarte Kita Rathausstrasse führten schon zum dritten Mal einen gemeinsamen Laternenumzug mit anschließendem Lagerfeuer, Suppe, Stockbrotessen und Kinderpunsch durch. Die Veranstaltung hatte großen Zuspruch und sehr viel mehr Besucher_innen als im vergangenen Jahr waren anwesend. Das oftmals zaghafte gemeinsame Singen war diesmal deutlich zu vernehmen.

Region Marienfelde

Kinder- und Jugendclub – „haus of fun“

Einmal wöchentlich treffen sich Mädchen und Jungen in ihrer Mädchen- und Jungen-Fußball AG. Ihr Training lockt viele Besucher_innen und Zuschauer an, die nach der offiziellen Trainingszeit das Gelände für eigene Ballspiele nutzten. Das Training beider Fußballteams findet seit Ende Oktober in der Sporthalle der Marienfelder Grundschule bzw. in der Soccerworld statt.

Auf dem Außengelände wurde in den Herbstferien vermehrt wieder an Fahrrädern geschraubt und gebastelt, um die von Kindern aufgebauten Geschicklichkeits-Parcours bewältigen zu können. Gleichzeitig wurden die abschließenden Arbeiten mit den Kindern und Jugendlichen am Biotop, aus der Sommeraktion, wieder aufgenommen. Ein neues Baumhaus wurde mit Jugendlichen und Kindern begonnen, vorhandene Hütten verschönert und beschädigte Teile abgetragen oder repariert. Die Arbeiten dauern noch an, um die Hütten rechtzeitig winterfest zu machen. Diese Angebote werden gerne wahrgenommen und sind gut besucht. Viele der Stammbesucher_innen brachten Freunde mit, die auch jetzt nach den Ferien wieder kommen. Die insgesamt gute Stimmung im Haus erleichterte neuen Besucher_innen den Zugang.

Direkt im Anschluss an die Ferien startete das „haus of fun“ wieder Sonnabendöffnungen, die gut angenommen wurden. Spiele, Sport, Gartenspiele, Backen, Kunst und Bewegung wurden an zwei Samstagen angeboten. Eine weitere Sonnabend-Aktion begeisterte vor allem die Stammbesucher_innen. Sie durften mit Unterstützung und Anleitung einer großen Gruppe Erwachsener der Freien Ev. Gemeinde in der Säntisstraße nach Herzenslust mit Werkzeugen hantieren. Sie befreiten mit großem Elan und mit Hilfe der ehrenamtlichen Helfer Wildwuchs im Garten des „haus of fun“. Das Ergebnis: Freie Sicht im ganzen Gelände. Die Belohnung: Muskelkater und ein gemeinsames Abschlussessen als Dankeschön. Ein gelungener Samstagnachmittag für alle Beteiligten.

Im Oktober fand die monatliche Ideen-Börse statt. Auf Initiative der Teilnehmer_innen wurde eine Halloween-Party vorbereitet und durchgeführt. Von der Erstellung und Verteilung eines Werbeflyers, über das Basteln und Anbringen der Dekoration, der Auswahl der Musik und Beleuchtung, bis hin zur Organisation von Snacks, dem Herstellen von Gruselgerichten und Knabbereien, lag die Vorbereitung in den Händen der Kinder und Jugendlichen. Die Party war ein sehr großer Erfolg mit vielen Besucher_innen.

Inzwischen hat auch die (Be)werbung neuer Angebote speziell für Jugendliche begonnen. Homepage, Facebook und Flyer sollen die unter 18-jährigen ansprechen.

Seit dem 04.11.13 gibt es „Pimp my Fahrrad“, ein Angebot, das eigene Fahrrad in der Einrichtung „aufzupeppen“. Zweimal pro Woche treffen sich interessierte Schrauber_innen.

Aktuelle Angebote sind auf der Homepage zu finden.

www.hausoffun-berlin.de

3 D Medienhaus

Die Einrichtung wird seit ca. einem Monat verstärkt von männlichen Jugendlichen aus dem Übergangsheim in der Marienfelder Allee aufgesucht. 15 bis 20 Jungen im Alter von 8 bis 16 Jahren kommen überwiegend aus Serbien und Tschetschenien. Sie nutzen vor allem das Sportangebot und den offenen Bereich. Die Jüngeren von ihnen haben viel Freude am Malen und Zeichnen. Anfangs war der Besuch der Jungs konfliktbeladen. Es gelingt ihnen immer besser sich an die Regeln zu halten.

JOBMOBIL

Am 12.11.13 fand an der Solling-Schule der Berufemarkt statt. Dabei konnten sich die Schüler_innen der 9. und 10. Klassen zusammen mit ihren Eltern über ihre berufliche Zukunft informieren. Neben den örtlich ansässigen Unternehmen, weiterführenden Schulen und der Berufsberatung der Arbeitsagentur, konnte auch JOBMOBIL seine Beratungs- und Unterstützungsangebote vorstellen.

Als mobiles Projekt der Jugendberufshilfe bietet JOBMOBIL in allen sieben Regionen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg wohnortnahe Beratung für Jugendliche zu den Themen Schule, Ausbildung, Arbeit, Bewerbung und Freiwilligendienste an.

Regionalrunde der Kinder- und Jugendarbeit Marienfelde

Am 16.10.2013 trafen sich die Mitarbeiter_innen in der neuen Sporthalle am Baußenerweg 8. Die vom TSV Marienfelde bewirtschaftete Sporthalle begeistert die Teilnehmer_innen.

Das vom Netzwerk seit Januar 2012 besprochene und vom AHB Süd gGmbH, zur finanziellen Förderung durch die „Ich kann was!“ –Initiative, eingereichte Peerhelperkonzept wurde bewilligt. Herr Veltjens vom AHB stellte das Projekt vor.

Schlussfolgerungen: Das Projekt wird von den Teilnehmer_innen des Netzwerkes unterstützt. Das Projekt wird bekannt gemacht. Dazu wird es in den Gremien der Region vorgestellt und in Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen und Vereinen beworben. Die Mitarbeiter_innen der JFE und Vereine unterstützen die Werbung. Interessierte Jugendliche werden zu einer Auftaktveranstaltung / Peerhelpertreffen eingeladen und erfasst. Ab Januar 2014 ist die Schulung der Peerhelper vorgesehen.

Arbeitsgruppe Schule/Jugendhilfe Marienfelde

Die Gruppe tagte in diesem Jahr am 23.10.13 zum ersten Mal zum Thema „Inklusive Schule“. Frau Langel-Carossa, Schulaufsicht für die Grund- und Sonderschulen, referierte das Thema und stellte sich den Fragen der zahlreich erschienenen Teilnehmer_innen aus den Marienfelder Schulen. Dabei wurde deutlich, dass noch längst nicht alle erforderlichen Rahmenbedingungen geschaffen wurden, um von inklusiver Schule reden zu können. Lehrer_innen fordern, den Blick auf sie nicht zu verlieren. Es werden vor allem kleine Klassen benötigt, damit Kinder und Jugendliche mit Behinderung in bestehende Angebote einbezogen werden können.

Integriertes Stadtteilverfahren Waldsassener Straße

Am 01.11.13 hat erfolgreich der 2. Tortenwettbewerb in Marienfelde in der Waldsassener Straße stattgefunden. Für die hervorragende ehrenamtliche Organisation war der Nachbarschafts- und Selbsthilfeverein im alten Waschhaus, mit tatkräftiger Unterstützung durch eine Bewohnerin und dem Nachbarschaftscafe Mariengrün, verantwortlich. Die Jury unter dem Vorsitz von Herrn Bezirksstadtrat Oliver Schworck wählte wieder die beste Torte, den besten Kuchen und den besten Junior-Bäcker aus. Auch die zahlreichen Gäste, von jungen Familien bis zur Senioren-WG konnten ihre Stimme abgeben. Der Nachbarschafts- und Selbsthilfeverein verzichtete zusätzlich auf die Einnahmen durch den Kaffeeverkauf, um diese für ein Anti-Gewalt-Jugendprojekt in Marienfelde zu spenden. Alles in allem gingen die Organisatoren, Bäcker_innen und Gäste zufrieden und gut genährt nach Hause.

Region Lichtenrade

Kiezbegehung

Aus FUA (Fallunspezifische Arbeit) Mitteln wurde am 21.10.13 eine weitere Kiezbegehung finanziert und durchgeführt. Geplant und realisiert von AHB-Berlin Süd gGmbH, besuchte die Gruppe den „Bildungsraum-Lichtenrade-Mitte“. Die Annedore-Leber-Grundschule (Schwerpunkt Inklusion), die Theodor-Haubach-Schule (ISS), den Kinder- und Jugendclub Barnetstraße (JFE), das Nachbarschafts- und Familienzentrum (Finchleystraße), den Jugendkeller (NusZ) und das Georg-Büchner-Gymnasium liegen unmittelbar auf einem Gelände zusammen oder in direkter Nachbarschaft. Kinder und Jugendliche sind in unterschiedlichen Konstellationen Nutzer_innen dieser Einrichtungen. Daher sind Kooperationen unabdingbar.

Umgestaltung Waschhaus

Bei einem Dankeschön-Frühstück am 01.11.13, zu dem Outreach Lichtenrade eingeladen hatte, bedankte sich der stellvertr. Geschäftsführer der GskA, Herr Willy Eßmann bei den anwesenden Gästen für die finanzielle und tatkräftige Unterstützung. Mit dieser Hilfe und der Umsetzung durch die Jugendlichen, konnte der Stützpunkt für Streetwork, das “Waschhaus“, umgestaltet und neu belebt werden.

Spende an das Jugendcafé am Dorfteich

Seit 14 Jahren unterstützt der Lesezirkel Weissgerber die pädagogische Arbeit in den Kinder- und Jugendeinrichtungen in Lichtenrade mit Spenden. Am 05.11.13 erhielt das Jugendcafé am Dorfteich eine Spende von 500,00 €. Die Tochter von Firmengründer Weissgerber, Frau Weissgerber-Knop, übergab Jugendstadtrat, Oliver Schworck, einen symbolischen Scheck über diese Summe. Die Tradition der Firma wird von der Tochter weiter gepflegt. Dafür bedankte sich Oliver  Schworck herzlich. Die anwesenden Jugendlichen freuten sich über diese Spende.

RAG Lichtenrade

Die RAG Lichtenrade wird sich am 04.12.13 zur regulären Sitzung mit dem Thema „Mediale Gewalt, Cybermobbing und jugendgefährdende Inhalte“ beschäftigen. Frau S. Lange von BiTS 21 fjs e.V. wird eingeladen, um die Teilnehmer_innen von dieser Entwicklung im Netz in Kenntnis zu setzen. Wie verhalten sich Erwachsene Betroffenen gegenüber? Was könnte helfen? Diese Fragen gilt es zu erörtern.

Tischtennisturnier

Initiiert vom Kinder- und Jugendclub Barnetstraße in Kooperation mit Kick e.V. (GSJ), wurde im Saal des Gemeinschaftshauses Lichtenrade ein großes Tischtennisturnier von 16 bis 23 Uhr für Jugendliche veranstaltet. An mehreren Platten spielten sich Duelle um den Sieg ab. Ca. 40 Teilnehmer_innen hatten sich zu diesem sportlichen Event angemeldet.

Veranstaltungen und Angebote

Jugendförderung

Die Beratungsstelle für Mädchen, junge Frauen und junge Mütter

Die Beratungsstelle für Mädchen, junge Frauen und junge Mütter von Leben Lernen e.V. bietet im Rahmen des „In MINT ist mehr drin“ Projektes Unterstützung für Jugendliche im beruflichen Findungsprozess an, insbesondere im Hinblick auf die Berufsfindung in mathematischen, naturwissenschaftlichen, technischen und informationstechnischen Beschäftigungsfeldern. Das Projekt wird in Kooperation mit dem Check up und dem Regionalen Ausbildungsverbund Tempelhof-Schöneberg durchgeführt.

Sie führen Kompetenzfeststellungen durch und Workshops zur Berufsorientierung. Bitte melden Sie sich, wenn Sie Interesse an einem Workshop für Schülerinnen/Jugendliche haben. Die Dauer und die Schwerpunkte des Berufsfindungsworkshops können individuell auf die Teilnehmerinnen zugeschnitten werden. Der Workshop kann an einer Schule, in einer Jugendfreizeitstätte oder vor Ort in der Beratungsstelle stattfinden.

Bei Interesse können die Jugendlichen eine individuelle Beratung in der Beratungsstelle in der Gutzkowstr. 7, 10927 Berlin, Tel: 030/ 7842687, vereinbaren.

Das Angebot ist kostenfrei.

Kontakt über Adelheid Mechsner Tel.: 030/7842687

Leben Lernen Beratungsstelle für Mädchen und junge Frauen

Region Schöneberg Nord

Das Jahresprogramm im P12

Beratungszeiten durch Jobmobil (immer dienstags, 13.30 bis 16.30 Uhr):

3.12., 10.12., 17.12.13

Termine können von montags bis donnerstags im Infopoint vereinbart werden.

Veranstaltungen im Infopoint

Montag, 25. 11.13, 17 bis 19 Uhr: Verschuldet? Informationen für Jugendliche

Montag, 02.12.13, 17 bis 19 Uhr: Mein Kind ist verschuldet, Informationen für Eltern

Montag, 09.12.13, 17 bis 19 Uhr: Wie kann ich mein Kind besser unterstützen? Informationen für Eltern

Montag, 16.12.13, 17 bis 19 Uhr: Informationsveranstaltung zum P12, Eure/Ihre Anregungen sind gefragt, um die Veranstaltungen auch 2014 Euren/Ihren Interessen gemäß vorzubereiten und anzubieten.

Veranstaltungen im PallasT

Sonntag 01.12.13, 10.00-15.00 Uhr: Sternstunden-Basteln, Spielen Backen… für Kinder und Familien

Samstag, 07.12.13, 11.00-16.00 Uhr: Adventsspektakel auf dem Crelleplatz

Familientheater im PallasT

Sonntag, 08.12.13, 11 Uhr, Kindertheater Baraonda mit dem Stück „Weihnachten der Kobolde“

Sonntag, 24.11.13, 11 Uhr, Kindertheater Märi Mau mit dem Märchen „Rotkäppchen“

Region Schöneberg Süd

29.11.13 von 9.00 bis 15.00 Uhr – Der Mensch im Sozialraum

Inklusion, UN-Behindertenkonvention, Sozialraumorientierung, Arbeiten auf dem ersten Arbeitsmarkt sind Themen, die eine immer größere Rolle für Menschen mit Psychatrieerfahrungen und Mitarbeiter_innen im Sozialbereich spielen. Aber welche Bedeutung haben diese Begriffe konkret? Welche Rechte beinhaltet die UN-Behindertenkonvention? Welchen Stellenwert hat Arbeit insbesondere für Menschen mit psychischen Behinderungen? Was ist konkret zu tun, um Inklusion in der Region zu verwirklichen?

Die Gesellschaft für ambulante Betreuung und Begleitung/GamBe gGmbH lädt ein zu einer Veranstaltung am 29.11.13 von 9.00 bis 15.00 Uhr in die Feurigstraße 54 (2.OG), 10827 Berlin (Unkostenbeitrag für Snacks/Getränke 10 €). Es gibt mehrere Vorträge und ein kleines „World-Café“. Nähere Infos GamBe unter Tel.: 787151414.

28.11.13 von 17.30 bis 20.00 Uhr – Trauerbegleitung als Maßnahme der Prävention

Informationsveranstaltung zur Trauerbegleitung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen:

·         Was ist Trauerbegleitung und warum ist sie nötig?

·         Was ist das Besondere an Kinder- und Jugendtrauer?

·         Wie sieht Trauerbegleitung für Kinder- und Jugendliche aus und Welche Beispiele gibt es?

Ort: GamBe, Feurigstraße 54, 10827 Berlin, am 28.11.13 von 17.30 bis 20.00 Uhr

Unkostenbeitrag: 5 € (inkl. Getränke)

Veranstalter: Gesellschaft für ambulante Betreuung und Begleitung (GamBe gGmbH)

29.11.13, 4. Jazzfest Tempelhof-Schöneberg – Jugendkulturzentrum „Die Weiße Rose“

Am 29.11.13 findet zum vierten Mal das Jazzfest Tempelhof-Schöneberg statt. Dozenten und Schüler der Leo-Kestenberg-Musikschule im Alter von 6 bis 60 Jahren präsentieren Jazz unterschiedlicher Stilrichtungen.

Region Friedenau

30.11.2013 – Besuch eines Fußballspiels von Hertha

Da der offene Treff aktuell einen sportlichen Schwerpunkt aufweist und die Kinder den Wunsch geäußert haben ein Spiel im Stadion zu erleben, werden am 30.11.2013 die Besucher_innen des offenen Treffs mit der Oase ein Fußballspiel von Hertha im Olympia-Stadion besuchen.

30.11.13 von 16.00 bis 18.30 Uhr – Nikolauskonzert – Kifrie Musiketage

Am 30.11.13 findet von 16.00 bis 18.30 Uhr das traditionelle Nikolauskonzert statt. Gefeiert wird im Veranstaltungssaal in der Holsteinischen Str. 30, im Nachbarschaftshaus. Es werden vier Schlagzeuggruppen, drei Kinderbands, die Trommelgruppen Maraschicki sowie drei Gitarrengruppen auftreten. Eine Jugendband der Prignitz-Schule und eine Jugendband aus dem Ganztagsbereich der 1. ISS werden ihren ersten Auftritt spielen. Abgerundet wird das bunte Programm vom Friedenauer Trommelwirbel (ein Projekt der Werkstatt der alten Talente) und einer der selbständig probenden Jugendbands. Auch in diesem Jahre werden wieder viele Kuchenspenden erwartet, so dass die Besucher_innen dem Musikprogramm bei Kaffee und Kuchen lauschen können.

09.12.2013 – RAG Friedenau mit dem Träger Queerformat

Die Regionale Arbeitsgemeinschaft Friedenau nach § 78 SGB VIII wird am am 09.12.13 zu dem Schwerpunkthema “Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen” im Nachbarschaftsheim Schöneberg tagen. Eingeladen wurde der Träger Queerformat.

20.12.13 – Frauen-Familienparty im VD 13

Zum letzten Mal im Jahr 2013 findet am 20.12.13 eine Frauen-Familienparty statt. Eingeladen sind alle Mütter mit ihren Kindern des Sozialraumes, sich am Buffet aus mitgebrachten Speisen zu laben und ausgelassen zu feiern.

27.12.13 und 30.12.13 Weihnachtsprogramm

Am 27.12 und am 30.12.2013 bietet der Schülerclub Oase in Kooperation mit den Kinder- und Jugendzentrum VD13 ein Weihnachtsferienprogramm an. Der Schwerpunkt wird auf Aktivitäten im Freien liegen, wie Schlittschuhlaufen oder Wandern.

Region Tempelhof

Dezember und Januar im Familienzentrum Tempelhof, Götzstr. 24e, 12099 Berlin

·         Alle vier Adventssamstage hat das Familiencafé im Familienzentrum Tempelhof in der Götzstraße 24 a jeweils von 9 bis 13 Uhr geöffnet. Gemeinsam können Kinder, Mütter, Väter und Großeltern hier – bei frisch gebackenen Waffeln – spielen und miteinander ins Gespräch kommen.

·         20.12.2013 von 15 bis 18 Uhr: Große basteln gemeinsam mit ihren Kleinen Weihnachtsgeschenke.

·         30.12.2013 sowie 02.01. und 03.01.2014 (Weihnachtsferien) von 10 bis 14 Uhr: Spielaktionen für Kinder und ihre Eltern aus der Nachbarschaft.

·         ab Januar 2014 samstags von 9 bis 13 Uhr: Familiencafé

Region Mariendorf

18.12.13 um 17.00 Uhr  - 60 Jahre Bungalow

Aufgrund der großen “Heimraumnot” im dichtbesiedelten Mariendorf wurde 1952/53 ein eingeschossiger, unterkellerter Flachbau auf dem Gelände des „Uebenschen Pachtgeländes am Mariendorfer Damm 115-128“ aus Ziegelbetonsplitt und aus Trümmersteinen gefertigten Hintergrundsteinen errichtet. Dieses Jugendfreizeitheim Mariendorf II wurde am 18.12.1953 eingeweiht. Aufgrund der eingebauten Bühne und der dort übenden Laienspielgruppe wurde es bald „Bühnchen“ genannt.

Im Februar 1962 wurde in der Einrichtung die „Jugendtanzbar Bungalow“ gegründet, 1974 in „Galerie Bungalow“ umbenannt. Unter dem Namen Jugendfreizeithaus Bungalow lädt die Einrichtung nun den Jugendhilfeausschuss am Mittwoch, dem 18.12.13 um 17.00 Uhr unter dem Motto „60 Jahre Bungalow – das muss gefeiert werden“ ein mit dabei zu sein.

Wochenendöffnung im JC Sonnetreff

Bis Weihnachten bietet der Jugendclub wieder samstags von 12.30 bis 15.30 Uhr Sportangebote in der Halle an, zudem gibt es sonntags von 14 bis 20 Uhr wieder eine „Offene Tür“. Die Sportorientierung dieser Einrichtung führt seit Jahren zu einer hohen Besucherzahl.

Region Marienfelde

Kinder- und Jugendclub – „haus of fun“

Ab Mitte November ist eine Einführung in die „Welt des Billards“ geplant, die die Augen-Hand-Koordination und andere Sinne schärfen soll.  Am Jahresende soll ein Turnier für die Teilnehmer_innen stattfinden.

Aus dem „haus of fun“ wird das „haus of lights“. Mit Hilfe von LED´s, Widerständen und Batterien werden elektronische Glühwürmchen gebaut. Wer Spaß an Elektronik hat oder einfach mal sehen will wie einfach man eine Leuchte bauen kann, ist gerade in der dunklen Jahreszeit willkommen. Viele kleine Lichtinseln bringen den Abenteuerspielplatz im Dezember zum Leuchten.

12.12.13 – Integriertes Stadtteilverfahren Waldsassener Straße

Ein kleiner Weihnachtsmarkt für Kinder mit Ponyreiten, Weihnachtsbasteln, gemeinsamen Singen, Ständen mit Selbstgebasteltem, Leckereien und vielem mehr findet am 12.12.2013 am Tirschenreutherring Ecke Waldsassener Straße statt. Auch dieser Weihnachtsmarkt wird von einer engagierten Bewohnerin organisiert und durch den Aktionsfonds gefördert. 

15.12.13 ab 12.30 Uhr – Weihnachtseislaufen mit dem TSV-Marienfelde 1890 e.V.

Weihnachtseislaufen mit dem TSV Marienfelde 1890 e.V. am Sonntag, dem 15.12.13 auf der Eislaufbahn Lankwitz, Leonorenstraße 37, 12247 Berlin.

Einlass: 12:30 – 13.00 Uhr

Betreuung durch Trainer des TSV: 13.00 – 15.00 Uhr

Den Eintritt für Mitglieder bis 18 Jahre übernimmt der Verein. Eintritt für jugendliche Geschwister/Gäste: 2 € (bitte unbedingt passend mitbringen)

Schuhverleih: 4 € (für den Schuhverleih wird ein Pfand benötigt, Ausweis, Schülerausweis, Schlüssel o.ä.)

Region Lichtenrade

01.11.13 – Lichtenrader Lichtermarkt und Tag der offenen Tür

Am 01.12.13 zum 1. Advent findet obligatorisch der Lichtermarkt in Lichtenrade statt. Gleichzeitig lädt das Jugendcafé am Dorfteich zum „Tag der offenen Tür“. Bei Waffeln, Crepes und Kinderpunsch und Gegrilltem, können die Besucher_innen und Familien am Lagerfeuer Live JAZZ genießen.