Der letzte Schrei… JUGI-Hessenring im Gruselkabinett

In den Winterferien 2014 haben wir mit den Kindern und Jugendlichen einen Ausflug ins Berliner Gruselkabinett unternommen. Bevor es zur historischen Führung ging, wagten wir uns zunächst in die finsteren Weiten der dortigen Geisterwelt. Laut schreiend, stark zitternd und aneinander hängend erkundeten wir nacheinander die Räumlichkeiten des Kabinetts. Vollkommen mit den Nerven am Ende, heiser und kreidebleich, kämpften wir uns ans Tageslicht. Aber unser Abenteuer war lange noch nicht beendet…Schon erwartete uns die Ausstellung „Medizin im Mittelalter“, wo wir einen Einblick in schaurige, medizinische Praktiken erhielten. Nach einer kurzen Stärkung in der Kantine haben wir uns in die unteren Etagen des Bunkers begeben. Für die historisch Interessierten gab es dort eine Führung durch die Räume des Bunkers, die sich noch im Originalzustand befinden. Wir haben viel über das Leben in Berlin während des Zweiten Weltkrieges und über die Gründe erfahren, die zum Bau des Bunkers geführt haben. Außerdem wurden uns, auf sehr eindringliche Art und Weise, die Bauart, die Umstände der Unterbringung und die Kapazitäten des Bunkers näher gebracht.

Die Kinder und Jugendlichen waren tief beeindruckt und wurden angesichts der Authentizität des Ortes und der menschlichen Schicksale nachdenklich. Auf dem Rückweg haben wir uns noch die Überreste des Anhalter Bahnhofes angeschaut, über den wir schon den ganzen Tag so vieles gehört hatten.

Abschließend lässt sich festhalten, dass es ein rundum gelungener Tag war, der den Kindern und Jugendlichen viel Spaß bereitet hat, aber auch seine lehrreichen und bedeutungsvolle Momente hatte.

Das JUGI-Team (Jugendfreizeiteinrichtung Hessenring)