Einweihung Erweiterung Kita Albrechtstraße

Nach etwas mehr als einem Jahr wurde am 13. September der Umbau und die Erweiterung der Kita Albrechtstraße gefeiert. Nach Trägerwechsel und erfolgreichem Umbau ist fast eine neue Kita entstanden. 90 Plätze wurden hinzugewonnen. Aus dem hässlichen, versiegelten Parkplatz ist eine wunderschöne neue Freifläche zum entspannen und Spielen geworden.

Staatssekretärin Sigrid Klebba von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft und Birgit Krüger, die Geschäftsführerin von Lemiki (Leben mit Kinder) konnten mit berechtigtem Stolz in ihren Worten diese Leistung würdigen.

Zunächst wurde in einem Gottesdienst, ist ja eine konfessionelle, evangelische Kita, mit den Kindern, den Eltern, den Erzieherinnen und Trägervertretern gefeiert. Anschließend ging es durch die neu gestalteten Räume. Der Eindruck dieser lichtdurchfluteten, hellen und transparenten Kita überzeugte.

Viel Glas lässt den Blick in alle Räume zu und lässt Kinder, Eltern und Personal gleichermaßen am Leben in der Einrichtung insgesamt teilhaben. Vier Quadratmeter pädagogische Nutzfläche stehen pro Platz zur Verfügung und dabei seien die Flurflächen noch nicht einmal mitgerechnet, erläuterte die Geschäftsführerin des Trägers, Birgit Krüger. Man sieht den Räumen die Großzügigkeit an. Wer die alte Jugendfreizeiteinrichtung (Cafe Albrecht) noch kennt, kommt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Selbst die Sanitärbereiche strahlen Leichtigkeit, Wärme und Freundlichkeit aus. Keine traditionelle Fliesenlandschaft sondern fröhliche Farben.

Die Jugendfreizeiteinrichtung ist schon seit geraumer Zeit in ein Nachbargebäude gezogen, in dem ebenfalls die Räume saniert wurden und kann noch weiterhin Kellerräume der Kita als Übungsräume für den Bandbetrieb nutzen.

So ist nach dem langen Hin und Her, was denn mit dem Gebäude werden soll und welcher Träger es denn stemmen kann, ein glückliches und für alle Beteiligten zufriedenstellendes Ergebnis zustande gekommen. So bedankte sich auch die geschäftsführende Pfarrerin Julia Guth in ihrer Rede, bei der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, beim Bezirksamt und bei den ausführenden Firmen und den Architekten für das gelungene Werk. Und natürlich auch bei den Erzieher_innen, die den Betrieb am Laufen hielten während der Bauphase. Als Dank „behüteten“ die Kinder diesmal ihre Erzieher_innen.

Wünschen wir der Einrichtung und dem Träger viel Erfolg für das weitere Wirken, die Plätze wurden dringend benötigt.

Text/Fotos: Wolfgang Mohns