“Mal sehen, was in Berlin los ist!”

Besuch aus dem Werra-Meißner-Kreis

14 Jugendliche aus dem Werra-Meißner-Kreis in Hessen besuchten am 10. Oktober 2007 ihren Partnerbezirk Tempelhof-Schöneberg. Jugendstadträtin Angelika Schöttler begrüßte die Gruppe und ihre Leiterin Katrin Wagner im Rathaus Friedenau. Nach einem Briefing über den Bezirk und ein vom Bürgermeister spendiertes Frühstück verteilten sich die Jugendlichen über den Bezirk, um soziale Einrichtungen kennen zu lernen.

Jeweils zwei Jugendliche besuchten die Kindertagesstätten des Eigenbetriebs Süd-West in der Rathausstraße in Mariendorf, des Nachbarschaftsheims Schöneberg in der Freiherr-vom-Stein-Straße in Schöneberg, des NUSZ der ufa-Fabrik in der Manfred-von-Richthofen-Straße in Tempelhof sowie die Tagespflegeeinrichtung in der Cranachstraße und die Ganztangsbetreuung der 39. Grundschule in der Friedenauer Rubensstraße des Nachbarschaftsheims Schöneberg.

Vier Jugendliche gingen mit dem Ordnungsamt „auf Streife“. Die Mitarbeiter/innen des Ordnungsamtes holten die Jugendlichen direkt im Rathaus Friedenau ab.

Katrin Wagner von der Jugendförderung des Werra-Meißner-Kreises berichtete, dass es den Jugendlichen sehr gut in den Einrichtungen und beim Ordnungsamt gefallen hat und sie viele neue Erkenntnisse gewonnen haben.

Zur Partnerschaft Werra-Meißner-Kreis – Tempelhof-Schöneberg

Der ca.112.000 Einwohner zählende Werra-Meißner-Kreis ist Teil des Hessischen Berglandes. Durch seine Randlage nach der DDR-Grenzziehung entwickelte sich der Landkreis industriell nur langsam. Jedoch wird der Raum in den nächsten Jahren durch seinen stetig wachsenden Tourismus zunehmende Bedeutung als Fremdenverkehrsgebiet gewinnen. So verfügt der Kreis über 16 Orte, die als staatlich anerkannte Luftkur- bzw. Erholungsorte ausgewiesen sind. Auch die übrigen Orte mit ihren malerischen Fachwerkhäusern sind touristische Attraktionen besonderer Art. Buchstäblich märchenhaft ist der als Hausberg der Grimm´schen Märchengestalt Frau Holle bekannte Hohe Meißner.

Die Städtepartnerschaft wurde 1957 von Tempelhof mit dem früheren Landkreis Eschwege geschlossen. Bereits während der Blockade West-Berlins 1948/49 bestanden freundschaftliche Beziehungen, als von Eschwege ein Kindererholungsprogramm organisiert wurde.