Stolze Gürtelträger

Bereits seit über zehn Jahren führen die Judolehrer und -trainer Matthias Siebert und Nils Feyerabend an Lichtenrader und Mariendorfer Grundschulen erfolgreich ihre Selbstbehauptungs- und Selbsterfahrungskurse für Jungen und Mädchen „JuDo“ durch. Nun gibt es eine Erfolgsmeldung aus der Rudolf-Hildebrand-Grundschule. Hier werden bereits seit Jahren im Rahmen der Kooperation Jugendhilfe-Schule für Kinder der dritten und vierten Klassen einjährige Gewaltpräventions-Kurse, teilfinanziert durch die Jugendförderung Mariendorf, durchgeführt. Ziel des Kurses ist die Sensibilisierung der Sinne in der körperlichen Auseinandersetzung, die Vermittlung von Achtung und Respekt vor der körperlichen Unversehrtheit des eigenen und fremden Körpers, sowie das Lernen eines gewaltfreien Miteinanders. Das geregelte Kräftemessen soll versteckt gewalttätiges Handeln überflüssiger machen, sowie die Freude am kultivierten Kämpfen zeigen und Selbstbehauptung durch Selbstvertrauen fördern. Zudem werden im Laufe des Schuljahres die Grundzüge der Sportart Judo vermittelt. Nun haben die zwölf Mädchen und Jungen, nach knapp fünf Monaten Training, ihr erstes Zwischenziel erreicht und die Prüfung zum weiß-gelben Gürtel erfolgreich bestanden. Sie demonstrierten im Beisein vieler Eltern, Geschwister und Freunde ihr bisher erlerntes Ju-do-Wissen und -Können, so u. a. erste Falltechniken, zwei Würfe (O-goshi und O-soto-otosshi) und Haltegriffe (Kesa-gatane und Yoko-shiho-gatame) und konnten im Anschluss stolz ihre Gürtel in Empfang nehmen. Im neuen Jahr wollen sie dann weiter für das große Ziel, der Teilnahme an einem Judo-Anfängerturnier, üben. Herzlichen Glückwunsch. Hans-Ulrich Schulz, Jugendförderung Mariendorf