Antrittsbesuch beim Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V.

Auf Einladung der Geschäftsführung des Nachbarschaftsheims Schöneberg e.V. stattete der neue Jugendstadtrat des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, Oliver Schworck, dem Jugend- und Sozialhilfeträger einen Antrittsbesuch ab. Die Geschäftsführer des Vereins, Georg Zinner und Bianca Thiede und die Geschäftsführerin der Pflegerischen Dienste, Franziska Lichtenstein begrüßten den Stadtrat im Nachbarschaftshaus Friedenau in der Holsteinischen Straße 30 zu einem Kennen lernen und ersten Meinungsaustausch.

Das Nachbarschaftsheim Schöneberg ist einer der bedeutendsten und größten Träger des Bezirks. Er kümmert sich um die Stadtteilarbeit, um Migrationsprojekte und um Freizeit und Kultur. Das „Theater der Erfahrungen“ ist eines der bekannten Kulturprojekte des Vereins, aber auch der Konzertchor Friedenau und der Friedenauer Frauenchor haben ihre Fans. 15 Kitas und zehn Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen betreibt der Verein, hinzukommen die Ganztagsbetreuung an neun Schulen, drei Familienbildungsprojekte und „wellcome“, die praktische Hilfe nach der Geburt. Das Nachbarschaftsheim Schöneberg sorgt für die Menschen von der Geburt bis zu ihrem Ableben. Unter www.nbhs.de kann man sich über das umfangreiche Angebot des Trägers informieren.

Knapp 30 Mio. Euro setzen Verein und Pflegegesellschaft im Jahr um. Rund 1.250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind für die Bereiche tätig. Hinzu kommen noch einmal fast 1.500 Ehrenamtliche. Auf diese ist Geschäftsführer Georg Zinner besonders stolz. Georg Zinner und der langjährige Vorstandsvorsitzende Jürgen Kipp haben aus dem 1949 gegründeten Nachbarschaftsheim in den letzten 20 Jahren einen großen, leistungsfähigen Träger gemacht, der hohes Ansehen weit über die Grenzen des Vereinsnamens hinaus genießt. Und alles begann mit einer Nähstube und einer Schusterwerkstatt als nachbarschaftliche Hilfe im Nachkriegsberlin. Im Weg des Vereins spiegeln sich die politischen und sozialen Veränderungen von damals bis heute wider.

Stadtrat Schworck versprach, die gute Zusammenarbeit mit dem Nachbarschaftsheim Schöneberg e.V. fortzusetzen und auszubauen.