Mitteilungen des Jugendamtes

Jugendamt gesamt

Die zentrale Veranstaltung des Jugendamtes Tempelhof-Schöneberg für Kinder, Jugendliche und deren Familien, „Rocktreff und Spielfest“, findet in diesem Jahr vom 15. bis 17. Juni 2012 im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf statt. Einzelheiten in der Rubrik Veranstaltungen.

Jugendförderung

Fach-Arbeitsgemeinschaft Mädchen und junge Frauen

Die Mädchen und jungen Frauen der Fach-Arbeitsgemeinschaft, engagierte Kolleginnen aus kommunalen Jugendfreizeiteinrichtungen und Träger der freien Jugendhilfe sowie aus der Schulsozialarbeit haben am 27.April von 16.00 bis 19.30 Uhr eine große, überregionale Girlsparty organisiert.

Im Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße in Lichtenrade feierten Mädchen von 8 bis 15 Jahren mit ihren Pädagoginnen ausgelassen ihre Girlsparty. Die Räume waren Dank der Kreativität der gastgebenden Kolleginnen aus dem Kinder- und Jugendhaus Nahariyastraße, dem Engagement vieler anderer Kolleginnen aus den Mädchengruppen im Bezirk und einer Privatspende wunderschön dekoriert und vorbereitet. Die Mädchen konnten an verschiedenen Aktivitäten teilnehmen und ein weiblicher DJ sorgte für die musikalischen Wünsche der Mädchen. Stolz zeigten die Mädchen ihre gesanglichen, tänzerischen oder anderen künstlerischen Fähigkeiten, die sie in den verschiedenen Gruppen in den Jugendfreizeiteinrichtungen des Bezirks erlernen können. Die zu Tage gelegte Mädchenpower macht Lust auf mehr!

Girlsday Tempelhof-Schöneberg – 26.April 2012

Berlinweit war der Girlsday 2012 wieder ein voller Erfolg. 7.311 Plätze standen insgesamt für Mädchen in Berlin zur Verfügung.

Aus unserem Bezirk beteiligten sich insgesamt per online-Anmeldung 600 Mädchen aus 34 Oberschulen am Girlsday. Wir haben hierbei Mädchen aus den 5. und 6.Klassen einzelner Grundschulen, der Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien.

Unsere Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler durften zwei Mädchen begleiten und viele Fragen stellen. Auch die Integrationsbeauftragte Frau Tank gewährte zwei Mädchen Einblick in ihre Arbeit.

Viel Spaß und Neugier zeigten die sieben Mädchen, die als Girlsday-Platz das Tonstudio in der Weißen Rose gewählt hatten. Sie waren intensiv bei der Sache und lernten die Technik und den gesamten technischen Ablauf von Aufnahmen in einem gut ausgestatteten Tonstudio kennen. Es war ein voller Erfolg für Mädchen und Mitarbeiter aus der Weißen Rose, die auch am nächsten Girlsday wieder dabei sein wollen. Weiteres Highlight waren die 20 Plätze beim Träger BBZ gGmbH unseres Regionalen Ausbildungsverbunds. Im Rahmen des in diesem Schuljahr stattfindenden MINT-Projektes an den ISS im Bezirk, konnten sich die Mädchen im Elektronikbereich ausprobieren und viele neue Erfahrungen sammeln. Daneben gab es noch zahlreiche Plätze in unseren Unternehmensnetzwerken im Bezirk, die den Girlsday nutzten um Mädchen mit den Unternehmen bekannt zu machen und für Praktika und Ausbildungen zu werben.

2. Fachtag WAT-Duales Lernen in Tempelhof-Schöneberg am 15.05.2012

Der Regionale Ausbildungsverbund Tempelhof-Schöneberg, in dem Berufsbildungs- und Ausbildungsträger, Wirtschaftsförderung, Jugendamt und Berufsberatung vertreten sind, hat mit den Multiplikatoren für das Fach WAT (Wirtschaft, Arbeit, Technik) in den ISS das Thema „Wie kann Duales Lernen als Kernaufgabe der ISS durch gezielte Kooperationen im Bezirk umgesetzt werden“ an diesem Fachtag bearbeitet. Es wurden Konzepte und Modelle vorgestellt  und diskutiert, sowie Zusammenarbeitsmöglichkeiten zwischen Trägern, Schulen und Betrieben ausgelotet. Das Thema ist Neuland für alle Beteiligte und muss entwickelt werden.

Region Schöneberg Nord

Beteiligung von Kindern – ein Qualitätssiegel für Spielplätze

Die Einladung zur Projektvorstellung im Kinder- und Jugendparlament gab der Gruppe der Spielplatztester Schöneberg Nord neue Hoffnung, ihr Prüfergebnis bald in Form von „Qualitätssiegeln von Kindern – für Kinderspielplätze“ an den Eingängen der Spielplätze zu sehen.

Nachdem das 2010 begonnene Projekt stagnierte, wandte sich die Gruppe an das Kin-der- und Jugendparlament, mit der Bitte um Unterstützung. Die Idee, Spielplätze nach Kriterien der Kinder zu testen und zu bewerten, entstand in der Villa Schöneberg. Die Startfinanzierung kam vom Jugendamt und acht Kinder im Alter von 8 bis 12 Jahren begannen im Rahmen einer Stadtteilbegehung, Spielplätze der Umgebung zu besuchen und zu bewerten. Dazu entwickelten die Kinder im ersten Schritt Bewertungskriterien und später ein Gütesiegel. Nach der Vorstellung des Projektes auf dem Kinder- und Jugendtag 2011 entstand aus dem Einzelprojekt eine vernetzte Gruppe – Kinder aus verschiedenen Freizeiteinrichtungen der Region.  Das Ziel, die Spielplätze fortlaufend zu bewerten, ist 2012 in die gemeinsame Zielvereinbarung zwischen Jugendamt und den beteiligten Einrichtungen eingeflossen.

Bis 2016 sollen nun regelmäßig die Spielplätze besucht und bewertet werden. So könnten schon bald am Eingang der Spielplätze die Siegel der Spielplatztester den Besuchern Auskunft geben, ob diese „sicher“, „sauber“, „abenteuerlustig“,  „sportlich“, „vielseitig“ oder „altersgerecht“ sind. Abgestimmt wurde das Anbringen der Siegel mit dem Verantwortlichen für Spielplätze. Bisher konnten die benötigten 700 Euro für die Herstellung der Siegel nicht beschafft werden. Durch die Vorstellung im KJP hoffen die „Spielplatztester“ nun auf Unterstützung.

Zusammenarbeit mit Kindertagesstätten und Tagespflegestellen

Am 2. Mai 2012 trafen sich auf Einladung der Regionalleitung Leiterinnen und Leiter der Kindertageseinrichtungen zum dritten Fachaustausch der Arbeitsgemeinschaft Kindertagesbetreuung in Schöneberg Nord. Zwei Themenfelder beherrschten die Diskussion. Die Projektleiterin des Medienkompetenzzentrums Netti informierte über Inhalte des Kiezatlasses und die verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten, gerade für Fachkräfte. Das zweite Themenfeld umfasste den Bereich  ‚Eltern mit psychischen Krankheiten’. Es ist in der Jugendhilfe insgesamt erkennbar, dass Eltern mit unterschiedlichen Krankheitsbildern häufig in Erziehungs- und Betreuungsfragen ihrer Kinder überfordert sind. Um betroffenen Eltern angemessen begegnen zu können oder beratend tätig sein zu können, wird besonderes Wissen und Sensibilität benötigt. Ein Thema also, was auch im Kita-Alltag präsent ist. Die Leiterin der Erziehungs- und Familienberatung des Pestalozzi-Fröbel-Hauses in der Potsdamer Straße 144 regte durch eine fachliche Einführung eine vertiefende Diskussion und einen konstruktiven Erfahrungsaustausch an. Zum Treffen am 24. Oktober 2012 wird hierzu der Austausch vertieft.

Freizeiteinrichtungen – aktiv

Die „Gesellschaft für sozialkulturelle-Arbeit mbH“ folgte dem Aufruf des Berliner Bündnis für Familie zur Teilnahme an der 2. Langen Nacht der Familie.

Am 5. Mai 2012, von 17.00 bis 23.00 Uhr, konnten sich Kinder und Erwachsene von den Märchenerzählerinnen Mayada und Daniela verzaubern lassen. Der „Orientexpress“ empfing seine Besucherinnen und Besucher vor der Villa-Schöneberg in der Frobenstraße 27. Viele Peerhelper von Outreachmobile Jugendarbeit unterstützten diesen märchenhaften Abend.

Nach der gemeinsamen Auseinandersetzung der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen zum Thema Gewalt ist die weitere Diskussion zu dieser Thematik verabredet. Eingeladen hatte das „fresh 30“ zu einer offenen Fragestunde, am 23. April 2012, gemeinsam mit dem Präventionsteam der Polizei, Abschnitt 41. Viele Fragen wurden gestellt – es entwickelte sich eine angeregte Gesprächsatmosphäre mit den Jugendlichen. Die Inhalte waren sehr vielfältig und reichten von „Was ist Notwehr?“ bis zu „Wie ist das mit dem Abziehen?“ Da die Zeit zur Beantwortung aller Fragen einfach nicht ausreichte, wurde ein Folgetreffen für den  4. Juni 2012, von 18.00 bis 20.00 Uhr verabredet.

„Froben-City“ (in der Frobenstraße) – der Spielplatz im Western Look – wurde nach der offiziellen Eröffnung im Herbst 2011 am 27. April 2012 und nun bei strahlendem Sonnenschein gemeinsam mit vielen Kindern eröffnet. Rund 270 Kinder aus den umliegenden Kindertagesstätten und Tagespflegen kamen, um den fantasievollen Spielplatz für sich zu entdecken. Während sich auf den Spielgeräten Mädchen und Jungen im Alter bis zu fünf Jahren tummelten, erfreuten sich die politischen Vertreter an dem bunten und quirligen Treiben. Durch die übergreifende Zusammenarbeit der Abteilungen „Jugend, Ordnung, Bürgerdienste“, „Tiefbau und Landschaftsgestaltung“, „Gesundheit, Soziales und Quartiersmanagement“ und vor allem durch die aktive Beteiligung vieler Kinder und Anwohner an der Planung, konnte eine phantasievolle Gestaltung realisiert werden. Die drei begeisterten Stadträte Oliver Schworck, Daniel Krüger und Dr. Sibyll Klotz hoben angesichts der um sie herum tobenden Kinder die gelungene Gestaltung hervor. Der Spielplatz erfüllt mehrere Kriterien. Er spricht die Phantasie an, ermöglicht vielfältige Bewegung und ist Treffpunkt für Kinder und Familien. Dank der gemeinsamen Organisation vieler Netzwerkpartner im Schöneberger Norden und die besondere finanzielle Unterstützung vom Quartiersmanagement wurde dieser Nachmittag zu einem tollen Erlebnis für die Kinder. Wir bedanken uns insbesondere bei der Vätergruppe des Nachbarschaftszentrums Steinmetzstraße, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Villa-Schöneberg, dem Team Outreach, mobile Jugendarbeit und den Peerhelpern!

Lange Nacht der Familien im Palast

Zuerst tat sich nichts im Palast, dann kamen ganz viele auf einmal: Eine große Gruppe von Familien und Kindern kam mit einem Mitarbeiter aus dem Stadtteilladen herüber gewandert, zu den ersten Rallye-Stationen. Die Rallye-Aufgaben beschäftigen sich mit den im Roman von Erich Kästner beschriebenen Orten im Stadtteil, laden aber auch ein, sich über historische Stätten und Gebäude zu informieren. Auf dem Weg liegt der Kleistpark. Und was war früher im PallasT? Der alte bleischwere Kaufhaustresor im früheren Direktorenzimmer zeugt noch von der früheren Verwendung der Räume, in denen jetzt Angebote für Kinder, Familien und die Nachbarschaft Platz gefunden haben. Die Familien informierten sich auch über die Angebote. Und sie konnten natürlich Ausschnitte aus den drei Verfilmungen des bekannten Romans genießen. Sie nahmen sich die weiteren Rallye-Unterlagen mit. Die weiteren Stationen werden sie bei besserem Wetter „abarbeiten”. Die Mitarbeiter/innen im Palast freuten sich, neuen Besuchern die Einrichtung so vorstellen zu können.

Region Schöneberg Süd

Im Kulturcentrum Weiße Rose wurden Mängel bei der bauseitigen Hauselektrik festgestellt. Es konnte vermieden werden, dass die Durchführung mehrere Großveranstaltungen und der Theaterbetrieb des Theater Strahl nachhaltig beeinträchtigt wurden. Allerdings sind mittelfristig Maßnahmen erforderlich, um die festgestellten Mängel zu beseitigen. Über die entstehenden Kosten ist noch keine Aussage möglich.

Städteaustausch Paris-Berlin – „Changer des rôles – Rollenwechsel!”

25 Jahre Städtepartnerschaft Berlin-Paris. Dieses Jubiläum wird auch in der Weißen Rose zum Anlass genommen in diesem Jahr einige Jugendkulturprojekte mit unseren französischen Nachbarn durchzuführen. In Kooperation mit dem Centre-Francais de Berlin und der Ufa-Fabrik wurde ein Austauschprogramm zwischen Teilnehmern aus einem „Foyer des Jeunes Travailleurs” im 13. Arrondissement in Paris und dem Fotobereich der Weißen Rose entwickelt. So erwarten die Jugendlichen der Fotogruppen des Hauses Ende Mai sieben Teilnehmer aus Paris, um gemeinsam Berlin fotografisch zu erkunden. Neben einem Konzert junger polnischer Musiker, die zur gleichen Zeit in der Weißen Rose gastieren, wird ein Fotoworkshop sowie ein Theaterworkshop zum Thema „Changer des rôles – Rollenwechsel!” zum Programm dieser internationalen Begegnung gehören. Die jungen Leute aus Paris wohnen in der Ufa-Fabrik und nehmen dort auch ein Besuchsprogramm in den Werkstätten wahr. Ein Besuch beim Karneval der Kulturen – der in früheren Jahren von beiden Institutionen mitgestaltet und ursprünglich mitbegründet wurde – ist selbstverständlich auch Programmbestandteil und ein „Muss” für die französischen Gäste.

In den Herbstferien geht es für die Berliner Teilnehmer dann nach Paris. In dieser Woche wird in Abstimmung mit dem Foyer des Jeunes Travailleurs Paris fotografisch erschlossen – „Rollenwechsel” auch hier. Traditionell folgen auf Reisen der Fotofreunde in der Weißen Rose viel beachtete Ausstellungen. So ist auch für das kommenden Frühjahr “Changer des rôles – Rollenwechsel!” eine Vernissage gleichen Namens zu erwarten.

Zehn Jugendinformationsflyer

In Anwesenheit der Bezirksamtsmitglieder Dr. Sibyll Klotz und Oliver Schworck wurde am 27.04.2012 eine kleine Ausstellung in den Räumen des Stadtteilvereins Schöneberg eröffnet. Die Ausstellung „Jugendliche und…“ ergänzt und würdigt die inzwischen zu zehn Themenbereichen herausgegebenen Jugendinformationsflyer, die sich im Rahmen des präventiven Jugendschutzes an Kinder, Jugendliche, Eltern und Pädagogen richten. Die Ausstellung ist noch bis Ende Mai in den Räumen des Stadtteilvereins Schöneberg in der Crellestraße 38 zu sehen.

Lange Nacht der Familien im Stadtteilverein Schöneberg

Die Angebote zur Langen Nacht der Familien wurden gemeinsam von den Mitarbeitern der Nachbarschafts- und Familienarbeit, der Kinder- und Jugendarbeit im Palast, der Kinderangebote im PallasT, des Projektes Lernlust im Pallasseum und Lernen, Mitmachen, Mitgestalten sowie der Besucherinnen- und Besucherbetreuung geplant und im Stadtteilladen Halk Kosesi und im PalasT durchgeführt.

Lange Nacht der Familien im Stadtteilladen Halk Kösesi

Trotz Regen und Kälte, der Stadtteilladen war voll. Bekannte Familien, Familien, die durch das Programm aufmerksam geworden waren und einige Kinder kamen in den Stadtteilladen und stellten sich dem Fotografen. Die Kinder probierten teilweise die Kinderkleider aus der Zeit von Emil und den Detektiven und posierten einzeln oder mit ihren Familien. Nachdem sie sich mit Margarinebrot und Zuckerbrot gestärkt hatten, zogen einige dann trotz des Wetters los, um wenigstens die ersten Stationen der Rallye noch zu erleben.

Im Stadtteilladen beschäftigten sich die jüngeren Kinder und ihre Eltern derzeit mit Emil dem halben Schaf. Eine ganze Schafherde entstand an diesem Abend, eine gute Grundlage, hier wieder ein kleines Theaterstück zu realisieren. Gebannt hörten die Kinder beim Vorlesen zu und bangten mit ihrem Helden, dem halben Schaf. Das Bilderbuch von Petra Szabo greift sperrige Themen auf und ermöglicht es den Kindern, auch über ihre eigenen Erfahrungen und Ängste zu sprechen: Emil wird von den anderen Schafen wegen seines Äußeren abgelehnt. Die Kinder konnten sich gut in ihn hineinversetzten und freuten sich, dass er schließlich Freunde fand.

Wie die Rückkehrer von der Emil Rallye genossen alle die warme, vegetarische Erbsensuppe von Biolino. Einige brachen dann auf zu weiteren Abenteuern der langen Nacht. Viele blieben und Eltern und Kinder spielten im Stadtteilladen bis fast 23 Uhr. Gerade die Familien, die die Einrichtung nicht kannten lobten die nette Atmosphäre und das freundliche Miteinander, zu dem viel Engagement der Kolleginnen und Kollegen im Verein beigetragen hatte.

Region Friedenau

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge

Das Arbeitsgebiet der unbegleitenten minderjährigen Flüchtlinge ist in der Region Friedenau angesiedelt. Die Aufgaben werden für den gesamten Bezirk wahrgenommen.

Sabine Ellerbrock ist für die Betreuung von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen (UMF) im gesamten Jugendamt Tempelhof-Schöneberg zuständig. Diese werden nach einem Quotenschlüssel auf alle Berliner Bezirke aufgeteilt. Die Quote für unseren Bezirk beträgt 9,1 %. Momentan sind das für Tempelhof-Schöneberg 57 Kinder und Jugendliche, die ohne Eltern als Flüchtlinge in Berlin angekommen sind und betreut werden müssen. Vorerst werden sie durch die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft im Rahmen einer Inobhutnahme in der Erstaufnahme- und Clearingstelle (EAC) untergebracht und nach spätestens drei Monaten auf die Bezirke verteilt. Der Bezirk hat dann an einem Stichtag für die weitere Unterbringung im Rahmen der Jugendhilfe zu sorgen. In Berlin gibt es ca. 15 Einrichtungen freier Träger, die sich auf diesen Personenkreis spezialisiert haben. Sie halten muttersprachliches Personal vor und haben Kenntnisse über Beschulungsformen, Angebote für UMF und rechtliche Angelegenheiten. Die Kinder und Jugendlichen, für die Sabine Ellerbrock zuständig ist, sind zurzeit im Alter von zehn bis 20 Jahren. Hinzu kommen Neugeborene, die die UMF während der Betreuungszeit entbunden haben. Die Herkunftsländer sind abhängig von den jeweiligen Krisengebieten. Nicht nur Kriegsflüchtlinge, sondern auch Wirtschaftsflüchtlinge sind darunter. Die größte von Sabine Ellerbrock betreute Gruppe ist zurzeit afrikanischer Herkunft, hauptsächlich aus Guinea. Die zweite Gruppe stammt aus Vietnam. Vietnamesen stellten in den letzten Jahren die größte Gruppe. Die Zahlen der einreisenden Vietnamesen sind in den letzten drei Jahren stark zurückgegangen. Dritte Gruppe sind UMF arabischer Herkunft. Die Neuzuweisungen für unseren Bezirk waren in diesem Jahr bisher aus dem Irak, Russische Förderation und aus Guinea. Die Basiszahl der in Betreuung aller Berliner Jugendämter befindlichen UMF beträgt nach der letzten Bestandsmeldung 630.

Burg – Internationale Begegnung

In der Zeit vom 29.06. bis 13.07.2012 führt die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung „Burg” eine Internationale Begegnung für Jugendliche im Alter von 14 bis 20 Jahren durch. Die Reise führt in die Türkei nach Istanbul und Fethiye. Sie steht unter dem Motto: „Wer nicht auf Massentourismus steht, mit netten jungen Leuten zusammen sein möchte und Land und Leute kennen lernen will, für den ist diese Reise genau das Richtige”. Die Reise ist inzwischen mit 15 Teilnehmern/innen komplett ausgebucht.

Osterferien im „VD 13″

Das regnerisch, kühle Aprilwetter hat den Besuchern des Ferienprogramms einen kleinen Strich durch die Rechnung gemacht, der aber nicht davon abhielt, mit einigen Familien durch die Museen dieser Stadt zu wandeln. Im „Museum für Kommunikation” und im „Aquarium” am Zoologischen Garten vergaßen alle schnell das schlechte Wetter und ließen sich stattdessen von bunten, exotischen Lebewesen und alten wie neuen Kommunikationsmitteln begeistern. Sportlich ging es dann beim Bowling und im neuen Park/Spielplatz am Gleisdreieck zu. Hier versuchten sich sogar einige Mütter an den Balancierseilen. Die zweite Woche stand ganz im Zeichen von Sport und Spiel in der Einrichtung und im Garten. Durch Tischtennis und dem beliebten schwedischen Wikingerschach wurde bei manchen der Ehrgeiz geweckt. Sehnsüchtig erwarten nun alle Kinder und Jugendlichen die Eröffnung der neuen Reckanlage.

Social Media Tools

Die Regionale Arbeitsgemeinschaft Friedenau hat auf ihrer Sitzung am 14. Mai 2012 das Schwerpunktthema: „Social Media Tools-Medienarbeit in der Region“ diskutiert. Weiterhin wurde durch das Medienkompetenzzentrum „Netti” u.a. die neue  Ressourcenkarte Friedenau vorgestellt, die den Kiezatlas für die Region Friedenau in seiner dienstleisteenden Struktur erweitert.

Region Tempelhof

Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit

An den Angeboten der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtungen in den Osterferien nahmen wieder viele Kinder begeistert teil. So hatten sie z.B. Gelegenheit, einen Kicker zu bemalen und sich anschließend mit hoher Konzentration an einem Schwarzlicht-Kickerturnier zu beteiligen (JUGI Hessenring), sich kreativ mit Abfällen „Aus Alt mach Neu“ zu beschäftigen (Kinderbauernhof), einen Schatz im Kiez zu finden (Villa Holz) oder an einer Kinderreise teilzunehmen (Café Albrecht). Im Boseclub gab es am Ende der Ferien das Frühjahrsfest, das von Besucherkindern der Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung, Eltern und Kindern des Projekts „Mama, Papa, spiel mit mir…“ sowie vom nahe gelegenen Spielplatz und auch Seniorinnen und Senioren zahlreich besucht wurde. Viele Kinder nahmen mit großem Interesse und Spaß an dem vorbereiteten Parcours teil, bei dem sie an verschiedenen Stationen zumeist Geschicklichkeitsaufgaben lösen mussten. Sie zeigten auch eine ungeheuerliche Neugier, auf Fotos herauszufinden, „was denn das in Tempelhof ist“.

Die Regionale Runde Jugend nutzte bei ihrem letzten Treffen die Gelegenheit, sich vor Ort im MedienPoint über die Angebote dort, insbesondere über die Möglichkeiten für Kinder, zu informieren. Der MedienPoint ist nicht nur ein Bücherladen für alle, die gern lesen, aber wenig Geld haben. Es sind dort u.a. auch Spiele, CD’s, Schallplatten und Videokassetten zu finden. Eine Kinderecke mit Kuscheltieren zum Mitnehmen lädt die kleinen Besucherinnen und Besucher ein. Es werden, unter Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen, bis zu drei Artikel aus dem Sortiment kostenfrei und ohne Vorlage von Bescheinigungen über Einkünfte abgegeben. Bei diesem Besuch gab es ganz nebenbei einen Eindruck von der regen Nutzung des MedienPoints.

Netzwerk Lindenhof

Der Netzwerkrunde Lindenhof, in der sich viermal jährlich Akteure aus verschiedenen Einrichtungen für alle Altersgruppen in und um die Lindenhofsiedlung treffen, wurde von der Wohnungsbaugesellschaft GeWoSüd bei ihrem letzten Treffen die auf den Sozialraum Lindenhof bezogenen Informationen aus dem Gesundheits- und Sozialbericht der Abteilung Gesundheit, Soziales, Stadtentwicklung vom Dezember 2011 präsentiert. Eine Diskussion über mögliche Folgerungen daraus ist für das nächste Treffen geplant.

Regionale Arbeitsgemeinschaft (RAG)

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des letzten Treffens der RAG im April d.J. haben sich mehrheitlich dafür ausgesprochen, eine Kiezerkundung erst wieder 2013 durchzuführen. Die nächste reguläre Sitzung findet am 04.06.2012 von 15.00 bis 17.00 Uhr im Ev. Jugendzentrum Café Albrecht statt. Als Schwerpunktthemen sind, ergänzend zu der Präsentation der Aufgaben des Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes bei der letzten RAG, die Vorstellung der Angebote für Eltern von Neugeborenen (Wellcome, Kängeruh und Navitas) vorgesehen.

Fachtag des Regionalen Sozialdienstes (RSD) und regionale freie Träger der Jugendhilfe

Am 07.05.2012 nahmen ca. 65 Fachkräfte des RSD Tempelhof und Mariendorf sowie der in beiden Regionen ansässigen freien Träger der ambulanten Hilfen zur Erziehung an einem ganztägigen Fachtag zum Thema „Qualität der Zusammenarbeit freier und öffentlicher Träger im Bereich der ambulanten Hilfen zur Erziehung“ teil. Als Veranstaltungsort war die Kinder- und Jugendfreizeiteinrichtung Bungalow ausgewählt worden. Jugendamt und freie Träger hatten den Fachtag gemeinsam vorbereitet und waren verantwortlich für den Input zu den drei Schwerpunktthemen:

•           Wie kommen wir zu klaren Aufträgen?

•           Berichtslogik und Berichtsqualität

•           Kooperation im Gefährdungsbereich.

Frau Frerichs von der Sozialpädagogischen Fortbildungsstätte Berlin-Brandenburg moderierte die Veranstaltung. Alle Fachkräfte beteiligten sich hoch konzentriert, diszipliniert und engagiert in gemischten und wechselnden Arbeitsgruppen zu den Themen. Die erarbeiteten Ergebnisse werden von der Vorbereitungsgruppe nachbereitet, um die Ergebnisse zusammenzufassen und zu dokumentieren.

Sowohl die erreichten Ergebnisse zur Qualitätssicherung als auch die Möglichkeit des fachlichen Austauschs wurden als sehr hoch eingeschätzt. Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer empfanden die Veranstaltung als eine „gemeinsame und runde Sache“. Insgesamt steht dieser Fachtag für die gelebte Kooperation zwischen Jugendamt und freien Trägern am Standort Strelitzstraße.

Region Mariendorf

Vernetzung Jugendhilfe-Wohnungsbaugenossenschaften

Die fünf Mariendorfer Wohnungsbaugenossenschaften, die in Mariendorf über einen Bestand von 4.000 Wohnungen verfügen, geben vierteljährlich für ihre Mitglieder eine achtseitige Informationszeitung „Mach mit… Genossenschaften im Kiez“ heraus. In der April-Ausgabe stellte unter der  Überschrift „Toleranz fördern – Kompetenz stärken“ das Kinder- und Jugendhaus Mariendorf (KiJuM), das inmitten der Genossenschaftswohnungen liegt, auf einer ganzen Seite die vielfältige Arbeit der Einrichtung und das kiezbekannte Fahrradprojekt ReUse vor. Schon im vergangenen Jahr beteiligte sich das KiJuM am Hoffest der Baugenossenschaft IDEAL eG.

Region Marienfelde

Kinder- und Jugendclub – „haus of fun“ im Tirschenreuther Ring 67

Die Mädchenfußballgruppe der Einrichtung beteiligte sich an der bundesweiten Ausschreibung „Fit am Ball“. Bei „Fit am Ball“ kann jeder teilnehmen, der sich für Bewegung bei Kindern und Jugendlichen einsetzen möchte. Im Rahmen des Basisprojektes „Fit am Ball” gibt es wertvolle Unterstützung in Form von Schul-Stipendien oder Starter-Sets. Die Mädchenfußballgruppe erhielt den Zuschlag und wird seitdem durch Sachmittel in Form von Trikots und Übungsmaterial unterstützt und gefördert.

3D Medienhaus, Domagkstraße 3, des NUSZ in der ufafabrik e.V

Freitags findet wieder das Fußballtraining für Jugendliche im „haus of fun“ statt. Für die überwiegend männlichen Besucher findet mittwochs ein Boxtraining statt. Wegen der großen Nachfrage besonders durch Jugendliche aus dem Übergangswohnheim in der Marienfelder Allee wurde dieses Training ausgeweitet. Das Projekt trägt dazu bei, bei den Jugendlichen durch sportliche Erfolgserlebnisse die Entwicklung von Selbstbewusstsein, Regelorientierung und Leistungsbereitschaft zu unterstützen und ihre Zugänge zu entsprechenden sportlichen Angeboten und Organisationen zu erleichtern. Nach Aussagen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat die Maßnahme bereits eine hohe sozialpädagogische Unterstützungsfunktion. Basis für diesen Erfolg der interkulturellen Arbeit mit Jugendlichen ist die hohe professionelle Kompetenz und das soziale Engagement des Trainers.

Nur die Harten kommen in den Garten! Unter diesem Motto gab es einen Aufruf zur Gartenarbeit am 12.05.2012. Das 3D Medienhaus suchte tatkräftige Unterstützung beim Herrichten des Gartens für die Kinder und Jugendlichen. Bei kostenloser Verpflegung mit Kaffee und Kuchen konnten sich alle interessierten Nachbarn und Eltern ab 12.00 Uhr beim Harken, Äste schneiden und Blumenpflanzen an frischer Luft und in freier Natur einfinden und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Gartengeräte wurden zur Verfügung gestellt.

AG Jugendhilfe/Schule

Am 09.05.2012 traf sich in der Solling Schule zum sechsten Mal die AG Jugendhilfe/Schule. Anliegen war es aufzuzeigen, welche Aufgaben der Kinder– und Jugendgesundheitsdienst in Tempelhof-Schöneberg hat und wie die Zusammenarbeit der Beratungsstelle des Gesundheitsamtes mit der Schule gewährleistet wird. Frau Dr. Robieux und Frau Borchert informierten umfassend über das Aufgabengebiet und stellten Ergebnisse der Einschulungsuntersuchungen für Marienfelde vor.

Marienfelder Grundschule

Am 02.05.2012 trafen sich die Schulleitung, Schulsozialarbeiter/innenn, die Geschäftführung des Trägers JaKuS, Horterzieherinnen und -erzieher, Lehrerinnen und Lehrer und die Regionalleitung zu ihrem Regeltermin im Rahmen der Kooperation Schule/Jugendamt. Der Schwerpunkt des Austauschs lag auf dem Start der drei Sonderklassen mit Kindern aus dem Übergangswohnheim Marienfelder Allee. Zukünftig wird die Marienfelder Grundschule in den Sonderklassen Kinder der Klassen 3-6 im offenen Ganztag beschulen. Die Kinder der Klassen 1 und 2 werden weiterhin in der Kiepertgrundschule beschult. Momentan gibt es eine Klasse mit fünf Schülern. Schwierig gestaltet sich die Suche nach geeignetem Lehrpersonal.

Solling ISS

Am 07.05.2012 trafen sich die Schulleitung, die Geschäftsführung der Träger JaKuS und LIMA und die Regionalleitung zu ihrem Regeltermin im Rahmen der Kooperation Schule/Jugendamt. Seit kurzem bietet der Träger JaKuS im Rahmen des Projekts 2. Chance eine temporäre Lerngruppe für schuldistanzierte Jugendliche an. Die Zielgruppe besteht aus chronisch schulverweigernden Schülern der Solling- und Theodor Haubach Schule, die über die regulären Angebote nicht erreicht werden können. Sie trifft sich in den Räumen des Gemeinschaftshauses Lichtenrade. Außerdem sind Aktivitäten im Garten der Wohngruppe Impuls e.V. in der Greulichstraße, Marienfelde, geplant. Die Verweildauer in der Gruppe beträgt maximal sechs Monate. Es schließt sich eine Reintegrationsphase von drei Monaten an.

Region Lichtenrade

Jugendclub Barnetstraße

In Kooperation mit der Theodor-Haubach-Schule und Jakus und dem Jugendclub Barnetstraße startet im Jugendclub ein Schulverweigerungsprojekt. Das Projekt soll die Wiedereingliederung von phobischen Schülerinnen und Schülern befördern. Die Gruppenstärke soll 3-6 Schüler/innen betragen.

Veranstaltungen

Jugendamt gesamt

Rocktreff

Freitag, 15. Juni 2012, 15.00 bis 23.00 Uhr

Samstag, 16. Juni 2012, 15.00 bis 23.00 Uhr

Sonntag, 17. Juni 2012, 15.00 bis 20.00 Uhr

Spielfest

Samstag, 16. Juni 2012, und Sonntag, 17. Juni 2012, jeweils von 13.00 bis 18.00 Uhr.

Die Veranstaltung wird im Fußballstadion des Volksparks Mariendorf durchgeführt. Der Eintritt ist frei.

Aus rund 200 Bewerbungen haben die Mitglieder der Rock-Ini Tempelhof 20 Bands ausgewählt, die an den drei Tagen kostenlos auftreten werden. Die Schirmherrschaft für den Rocktreff hat in diesem Jahr die Vorsteherin der BVV, Frau Petra Dittmeyer, übernommen, die ihn auch am 15. Juni mit Jugendstadtrat Oliver Schworck eröffnen wird.

Das Spielfest war in den letzten Jahren eher zu einer Randerscheinung mit wenigen Attraktionen für Kinder und Jugendliche geworden, weil sich kaum noch Träger gemeldet hatten, die Spielmöglichkeiten anbieten wollten. In diesem Jahr ist der Versuch unternommen worden, das Spielfest wieder neu zu beleben und attraktiver zu gestalten. Es haben sich nach einer intensiven Werbung 19 Träger angemeldet, die an/auf 15 Ständen und Flächen zahlreiche Spiel- und Mitmachmöglichkeiten anbieten. Das umfasst die ganze Palette beliebter Angebote, von Gipsmasken herstellen, Schminken, Basteln, Spiele spielen, Torwand- und Federballwandschießen etc. Die Jugendorganisation Falken ist mit ihrem Spielmobil vor Ort, ein Imkerverein kommt mit einem „Schauvolk“ vorbei, die DLRG ist großflächig vertreten, das DRK bietet Erste Hilfe zum Mitmachen an, und der Medien-Point aus der Werderstraße ist mit einem Büchertisch vertreten, an dem Interessenten kostenlos Bücher erwerben können. Ergänzt wird das Angebot der freien Träger, zu denen außer den bereits genannten auch die Kita Götzstraße, Pro Sport Berlin e.V., Ideenfink, NUSZ ufaFabrik mit zwei Einrichtungen, TSV Marienfelde, Mammamia Netzwerk, Kinderladen Marienkäfer und Lern2Learn gehören, durch drei gewerbliche Angebote: Bungeejumping, Riesenrutsche und   Aquabälle.

Das Spielfest, das unter der Schirmherrschaft der Bezirksbürgermeisterin Angelika Schöttler stattfindet, wird in diesem Jahr extra beworben, damit es in der Ankündigung neben dem Rocktreff besser wahrgenommen wird. Die Kosten für die Anmietung von Ständen, Bänken, Tischen und der Werbung können durch ein Sponsoring der Möbel Kraft AG finanziert werden.

Die Gesamtveranstaltung Rocktreff/Spielfest hat ein Kostenvolumen von rund 50.000 Euro. Mit einer Zuwendung von 9.200 Euro beteiligt sich das Jugendamt an der Veranstaltung, die Differenz wird von den Sponsoren getragen, zu denen in diesem Jahr folgende Unternehmen gehören: Radiosender star fm, Catering Company, PSD-Bank Berlin-Brandenburg, EUREF AG, vitasynCare Fritz-Apotheke, Culpepper Catering, stilbrand Markenkommunikation, DerPart Reisebüro Ehlert, The Face of Theatre, outline display, Rock-Büro Berlin, SWI Immobilienbetreuung, media academy, SAB, Ströer Megaposter, Riemer und Schulz Sanitär, Avantgarde Veranstaltungstechnik, GeWoSüd, Radio Möller, sunshine-house Hostel, PKSD-Sicherheitsdienst, Optiker Hoppe, Licht und Ton Popella.

Die Veranstaltung wird wie folgt beworben:

Plakate Spielfest: Bus-Wartehallen Süd-Netz 180 Flächen 11.-17.6.2012, U-Bahn Süd-Netz 100 Flächen 8. bis 17.6.2012. Anzeige in der Ausgabe Wochenendextra der Berliner Morgenpost am 9.6.2012.

Plakate Rocktreff mit Hinweis auf Spielfest: Bus-Wartehallen je 180 Flächen Nord- und Süd-Netz, 11. bis 17.6.2012. Straßenplakate Mariendorfer Damm und Umgebung 4. bis 17.6.2012.

Spielfest und Rocktreff: Plakate in öffentlichen Einrichtungen, Auslegung von Flyern, Hinweise in der Berliner Woche und dem Berliner Abendblatt, Anzeige in der Zeitschrift der Fritz Apotheke, Verteilung Mariendorf. Vorbericht in der KiTS-Zeitung.

15 Radiospots auf star fm.

Veranstalter des Spielfestes und Rocktreffs ist das Jugendamt Tempelhof-Schöneberg in Kooperation mit der Rock-Ini Tempelhof und dem CPYE e.V.

Technisch und organisatorisch wird die Veranstaltung von rund 50 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Rock-Ini getragen, die ab dem 11. Juni 2012 die Veranstaltung im Fußballstadion vorbereiten. Die meisten von ihnen haben sich für diese Woche Urlaub genommen. Die Gesamtleitung der Veranstaltung liegt beim Jugendamt, vertreten durch Ed Koch.

Weitere Infos unter: www.rocktreff.de – www.spielfest-mariendorf.de

Schöneberg Süd

Aus dem FUA (Fallunspezifische Arbeit)-Projekt, das der Schwerpunktträger Familien Arbeit und Beratung (FAB e.V.) im letzten Jahr durchgeführt hat (eine aktive Befragung von Anwohnern der Feurigstraße zur Verbesserung der Lebensverhältnisse dort), hat sich eine Müttergruppe gebildet, die sich regelmäßig in den Räumen von FAB e.V. in der Herbertstraße trifft. Für Freitag, 25.5.2012 in der Zeit von 15.00 bis 18.00 Uhr plant diese Gruppe (mit einer kleinen Unterstützung durch eine FAB-Mitarbeiterin, in der Hauptsache aber selbständig) dort ein kleines Fest. Es soll etwas zu Essen geben und einige Angebote für Kinder. Zur Bekanntmachung verteilen die Mütter Handzettel. Sie haben darüber hinaus Interesse, ihre Gruppe zu erweitern, um weiter Ideen für die Verbesserung ihres Kiezes zu sammeln und sich gemeinsam dafür einzusetzen.

Ort: FAB, Herbertstraße 5

Mariendorf

Familien in Fahrt

Nach der erfolgreichen Fahrt im vergangenen Herbst bietet Familien-Anlauf e.V. in Kooperation mit dem Nachbarschaftstreff Britzer Straße, Träger NuSZ, in der Zeit vom 23.7. bis 29.7.2012 erneut unter dem Titel „Familien in Fahrt“ eine Familienreise in das Forsthaus Briesen, direkt am Spreeufer gelegen, für Mariendorfer Familien mit geringem Einkommen an. Diese Familienbildungsangebot soll es Familien ermöglichen, Freizeit mit ihren Kindern gemeinsam zu planen, zu organisieren und zu erleben, Bekannschaften zu schließen und das Erlebte und Erlernte in den Familienalltag zu integrieren. Ziel dieser Fahrt ist es zudem, das nach der letzten Reise entstandene Familienselbsthilfe-Netzwerk zu erweitern. Anmeldungen sind bis 20.06.2012 bei Familien-An-lauf Tel. 962 16 13 möglich. Die Familien lernen sich bereits im Vorfeld kennen und werden auch nach der Reise Zusammenkünfte im Nachbarschaftstreff Britzer Straße durchführen.

Multi-Kulturenfest:

Am Sonntag, den 10.06.2012 lädt die Kinder- und Jugendversammlung Mariendorf CdM42, zum bereits 7. Multi-Kulturenfest rund um das JFH Bungalow, Mariendorfer Damm 117-121, 12109 Berlin, von 14.00 bis 18.00 Uhr ein. Dieses von Kindern und Jugendlichen organisierte Fest für die ganze Familie bietet wieder zahlreiche unentgeltliche Spiele, die Hüpfburg, kulinarisches verschiedener Länder und ein vielfältiges Bühnenprogramm.

Erneut werden die abgehenden Schülerinnen und Schüler der 6. Klassen, die sich an ihren Mariendorfer Grundschulen ehrenamtlich engagiert haben, für ihre Mitarbeit durch die Schule, das Jugendamt und den Präventionsbeauftragen der Polizei, mit einer Urkunde geehrt. Neben den Freizeiteinrichtungen und freien Trägern der Region werden unter anderem die DLRG, die Polizei, die VHS und die Umweltorganisationen Shark-Projekt und Sea-Sheperd anwesend sein. Alle Mitglieder des Jugendhilfeausschusses sind ganz herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Region Lichtenrade

Lortzingclub

Am 9. Juni 2012 fährt der Club mit seinen Kindern wieder an die Ostsee. Es geht mit Sack und Pack nach Warnemünde.

Es ist wieder so weit. Die Theatersaison im Lortzingclub beginnt am 15. Juni mit der Aufführung vom „Sommernachtstraum“ frei nach Wiliam Shakespeare.

Kinder- und Jugendversammlung

Im Rahmen der Kinder- und Jugendversammlung veranstaltete das Jugendamt mit allen Jugendfreizeiteinrichtungen und Projekten am 11. Mai im Gemeinschaftshaus Lichtenrade  einen Aktionstag für Schülerinnen und Schüler ab der 5. bis zur 10. Klasse zum Thema: Süchte.

Eingeladen waren Beratungsstellen und Einrichtungen (Café Beispiellos, Internetwerkstatt Netti, Tannenhof, Drogennotdienst, Fachstelle für Suchtprävention), die sich alle fachlich mit dem Konsum von Drogen und Alkohol, Glücksspiel, Internetspielen oder Essstörungen beschäftigen. Diese Veranstaltung diente der Aufklärung, der Prävention und Alternativen.

125 Schülerinnen und Schüler von insgesamt vier Grund- und zwei Intergrierten Sekundarschulen nahmen teil und waren trotz der schwülen 27° sehr engagiert. Sie erhielten für diesen Tag eine Schulbefreiung – mit  Einverständnis der Eltern – und erarbeiteten sich die Kenntnisse und Inhalte, die die o.g. Beratungsstellen vermittelten.

Nach diesem Input-Teil erfolgte, nach einer schöpferischen Pause, die kreative Umsetzung der neuen Kenntnisse: in verschiedenen Workshops setzten sich die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Sucht auseinander und brachten das kreativ zum Ausdruck, z.B. beim Graffiti, in der Gestaltung von Collagen, beim Theaterspiel, beim Hip Hop oder einer Talk Show „Teenie Junkies“.

Die Präsentation der Ergebnisse aus den Workshops erfolgte gegen 14.45 Uhr. Auf Grund der Vielfalt konnten nur Fragmente vorgeführt werden, aber die konnten sich auch in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit durchaus sehen lassen. Alles wurde in Bild und Ton festgehalten und dokumentiert.

Das große Engagement und der persönliche Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Jugendfreizeiteinrichtungen und Projekten in Lichtenrade, machte diese Veranstaltung zu einem gelungenen Event.

Schulstation der der Nahariya Grundschule

Am 29. Mai startet erneut eine Stadtrallye mit den 6. Klassen der Nahariya Schule. Organisiert von der Schulstation, besuchen die Schülerinnen und Schüler ihre zukünftigen Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen in der unmittelbaren Umgebung. So wird ihnen der Start in eine neue Phase des Lebens erleichtert. Es finden Gespräche mit den Lehrerinnen und Lehrern der jeweiligen Schule statt, Einrichtungen werden auf Angebote für Sport und Freizeit getestet.

Jugendclub Barnetstraße und Kick Projekt (Gesellschaft für Sport und Jugendsozialarbeit):

In Kooperation mit dem Kick Projekt veranstaltet der Kinder- und Jugendclub Barnetstraße am 15. Juni 2012 einen Skateboard und BMX Contest auf der Bahn in der Finchleystraße.

Kiezfest im Volkspark Lichtenrade

Mittlerweile zum 8. Mal lädt die „Kiezrunde Nahariyastraße“ am 2. Juni 2012 in der Zeit von 13.00 bis 18.00 Uhr zum Fest für Kinder, Familien und Nachbarschaft der Siedlung „Wohnen am Volkspark“ in Lichtenrade ein. Die Kiezrunde ist eine nachbarschaftliches Gremium, in dem sich Anwohner, Wohnungsbaugesellschaften, Mietervertreter, Initiativen, Projekte, Polizei, Kirche, Schule, Jugend-Gesundheitsamt und soziale Einrichtungen, um die Belange der Anwohner/innen, deren Familien und Kindern befassen. Der Verein Volkpark e.V. stellt den, mit ehrenamtlichem Engagement gepflegten Volkpark, zur Verfügung und ist Mitveranstalter.