Kinder- und Jugendjury Tempelhof-Schöneberg

In vier abwechslungsreichen Tagen mit viel inhaltlicher Arbeit, Spiel und Spaß bildeten im JFH Bungalow rund 20 Kinder eine Fachjury und diskutierten über Projekte und Anschaffungen, die den Bezirk nachhaltig verändern könnten.

Nach einem allmorgendlichen gemütlich-familiären Brunch an der großen Tafel im Bungalow, wurde in mehreren Kleingruppen gearbeitet, betreut von Mitarbeitern vom JFH Bungalow, dem Kinder- und Jugendparlament, dem KiJuM, dem Schülerclub „Villa“ der Rudolf-Hildebrand-Grundschule und dem Kinderbauernhof der Ufa-Fabrik (beide NUSZ).

Nachdem alle Fragen zum Projekt geklärt waren, fingen wir an, Probleme und Mängel in den Regionen zu besprechen, warfen Ideen, von ganz klein bis utopisch,  in den Raum und machten viele Mind-Maps, um alles festzuhalten.

Nach dieser anstrengenden Arbeitsphase ging es dann erst richtig los und wir durchforsteten in drei großen Kiezspaziergängen ganz Tempelhof-Mariendorf und begutachteten und bewerteten die gesammelten Problemstellen. Im Anschluss übernahm eine kleine Expertengruppe die Online-Recherche über eventuelle Anschaffungen und die Umsetzbarkeit diverser Vorschläge.

Den krönenden Abschluss bildete die Abstimmung der Kinder- und Jugendjury über die Projektvorschläge und entschädigte alle für die Arbeit und Strapazen der letzten Tage.

Tempelhof Mariendorf darf sich jetzt auf zwei Fußballtore für die Rudolf-Hildebrand-Grundschule, ein Verkehrsschild vor den Kitas am Mariendorfer Damm, ein Kurzfilmprojekt in den Sommerferien, eine Schaukel auf dem UFA-Bauernhof und ein Graffiti-Projekt im Ringpark freuen, alles bestimmt und geplant von den Kindern der Jury!!!

Weitere Ideen und Anträge werden über das Kinder- und Jugendparlament an die entsprechenden Ausschüsse weitergeleitet, hier unter anderem der Antrag für die Säuberung und Renovierung des Hexen-Spielplatzes in der Friedrich-Karl-Straße, die Ziehung eines Zaunes zwischen Fußballplatz und Skate-Anlage und die Errichtung von Wasserspendern auf Schulhöfen.

Frederic Jorcke und Petra Wichert